Birnen-Thymian-Speckbrötchen

Diese kleine und herzhafte Snackvariante ist eine willkommene Abwechslung in der Homebaking-Backstube. Egal für welchen Anlass, man sorgt damit für eine Überraschung und die pikanten Muffins sehen auf einem schön gedeckten Tisch einfach toll aus. 

Wer gerne möchte kann diese Rezeptur ohne Veränderung auch über die lange und kühle Gare führen.

Die Rezeptidee stammt aus dem Thermomix-Brotbackbuch.

 

Rezept für 12 Stk. Birnen-Thymian-Speckbrötchen

 

Vorteig/Biga:

  •   70g Wasser 
  • 130g Dinkelmehl Type 630
  •     1g Hefe 

1 Stunde bei Zimmertemperatur und danach ca. 12 Stunden, am besten über Nacht, im Kühlschrank reifen lassen.

 

Roggensauerteig

  • 130g Wasser
  • 100g Roggenmehl Type 960
  •   10g Anstellgut

Mehl, Wasser und Anstellgut ordentllich vermischen und 12 Std reifen lassen. Sauerteigtemperatur sollte 24-27°C betragen.

 

Hauptteig
 

  • 190g Wasser 
  • 400g Weizenmehl Type 550 oder 700
  •     5g frische Hefe
  •   10g Salz 
  •   20g Honig
  •    30g Butter
  •   2 TL Thymian
  •          Öl zum Bearbeiten
  •       2 Birnen, festfleischig 
  •     24 Scheiben Bacon, dünn geschnitten

 

Herstellung:

  • Wasser, Vorteig, Roggensauerteig, Hefe, Weizenmehl, Salz und Honig zu einem glatten Teig auskneten. Misch- & Knetzeit betragen ca. 5 Minuten langsam und 3-4 Minuten schnell.
  • Butter und Thymian gegen Ende der Knetzeit hinzufügen und nochmals 1-2 Minuten schnell kneten. 
  • Anschließend den Teig in eine geölte Teigwanne umfüllen, zudecken und 45 Minuten bei Zimmertemperatur reifen lassen.
  • Währenddessen Birnen schälen, in 1 cm große Würfel schneiden. Birnenwürfel auf dem Teig verteilen und vorsichtig einarbeiten.
  • Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, mithilfe einer Teigkarte in 12 Stücke (à ca. 100 g) teilen und die Teiglinge rundschleifen.
  • Die Teigkugeln 30 Minuten zugedeckt entspannen lassen.
  • Währenddessen 24 Naturbastfäden mit je 40 cm Länge abschneiden und in Öl tauchen. Je 2 Bastfäden in der Mitte verknoten, kreuzförmig in die Mulden der vorbereiteten Muffinformen legen und je 2 Speckstreifen kreuzförmig darüberlegen.
  • Anschließend je eine Teigkugel auf die vorbereiteten Speckstreifen absetzten. Die Bastfäden mit etwas Abstand zum Teig über den Brötchen verknoten, sodass sie noch etwas Platz zum Aufgehen haben.
  • Nach der Aufarbeitung die Speck-Birnenmuffins 30-45 Minuten auf die Endgare stellen.
  • Gebacken werden die Teiglinge mit Schwaden bei 230°C / 25 Minuten
  • Birnen-Thymian-Speckbrötchen auf einem Gitter abkühlen lassen und servieren.

 

Tipp: 

  • Wenn Sie keine Maxi-Muffinformen haben, könnt ihr die Brötchen auch direkt auf dem Backblech backen. Sie gehen dann beim Backen etwas in die Breite.

 

Varianten

  • Hier sind viele Variationen möglich z. B. klein geschnittene Oliven oder Sardellen im Teig. Auch italienische Kräuter anstelle von Thymian passen sehr gut.

 

 

 

19 Kommentare

  1. Verena R.

    Wieder ein super Rezept und die Brötchen schmecken himmlisch 🙂

  2. Markus Pirchner

    Hallo Dietmar,

    was nimmt man für liebe Freunde nicht alles auf sich, sogar am Sonntag-Vormittag diese herrlichen Brötchen backen, statt sich faul im Bett zu räkeln.
    Sie sind zwar in der Herstellung durch die relativ zahlreichen Handgriffe etwas aufwändiger, aber das Ergebnis rechtfertigt das auf jeden Fall.
    Die – noch warmen – Brötchen waren jedenfalls der Hit.
    Volle Punktzahl 😉

    LG
    Markus

    P.S.: Schade, dass die Fotofunktion noch nicht wieder funktioniert 😉

    • Hallo Markus,
      ja leider funktioniert dies bis auf weiteres nicht und muss leider gesperrt bleiben.
      Hoffe diese Funktion gibt es aber bald in alter Gewohnheit wieder 😉

      Kann mir aber gut vorstellen das diese perfekt waren 🙂

      Lg. Dietmar

  3. Sabine

    Hallo Dietmar,
    Auch ich konnte diesem interessanten Rezept nicht widerstehen. Die kleinen Brötchen kühlen gerade ab, freue mich schon auf den ersten Biss…habe auch versucht, die Bänder etwas lockerer zu lassen😀. Das Kürbis-Cranberries Brot war eine Wucht.
    Herzlichen Dank für deine Kreativität, macht irre Freude, Sabine

  4. Wolfgang Röttsches

    Sehr schönes Rezept – vorweg und bei der Suppe – danke liebe Dietmar – wir hatten ein tolles Geburtstag sfewt heute

  5. Doris Kittinger

    Hallo Dietmar!
    Eine Frage: Mit Backstein oder ohne?

    Lg Doris

  6. Achi

    Hallo Dietmar,

    Thermodingens hin oder her … *g. Die Teilchen sehen einfach sagenhaft aus. Jetzt hab ich endlich eine Amuse-Gueule Vorstellung für unser jährliches Silvesteressen mit Freunden. Freu mich schon drauf die zuzubereiten 🙂

    Lg. Achi

  7. Heidi T.

    Ma, bitte, lieber Dietmar,

    fang jetzt bloß nicht mit dem Thermomixbacken an. 🙁 Weißt eh: „Thermomix“=Kochen für Dummies. Dazu steh ich, auch wenn sich viele jetzt aufregen….!

    Ideen holen:ja. Aber bitte nicht mehr. Ich krieg soooo einen Hals, wenn ich nur das Wort höre. Eine Massenhysterie „dank “ Vorwerk, schlau und ausbeuterisch vermarktet.

    Bleib immer unser Dietmar, DU bist grandios! LG Heidi

    • Hallo Heidi,
      bleib ich auch 😉
      Ich hab vier Rezepte bekommen die ich aus dem Buch veröffentlichen darf und das mach ich auch gerne.
      Brauche sowieso etwas Luft um neue Rezepte abzubacken und das gelang mir auch dieses Wochenende 😉
      (15 neue Rezepte für euch und das war erst der erste Teil – demnächst überschwemme ich euch mit neuen Rezepten und neuen coolen Infos & Tipps zum Thema backen 😉 ).

      Lg. Dietmar

    • Werner

      Ja Heidi, ich dachte auch ähnlich, wie ich in den letzten Rezepten immer Thermomix gelesen habe – vielleicht nicht so extrem. ich denke nur, das viele wirkliche Brotteige mit einer Thermomix nicht gehen, da braucht man schon eine richtige Teigknetmaschine wie zB die große Kennwood. Aber wenn er gesponsert word, muss er halt Werbung machen.

      • Heidi T.

        Lieber Werner,
        Dietmar läßt sich nicht abhängig machen, das weiß ich. Und das ist gut so. Und du hast sehr recht, fürs Brotbacken ist der Th(will das Wort nicht aussprechen 🙂 )gar nix. Leute, die damit Brot backen, haben keine Ahnung von diesem Mètier, sonst würden sie`s erst gar nicht versuchen. Und so wird uns dieses Tschapperl „Th“ doch erspart bleiben.
        Meinst auch: Der Dietmar ist ein g`standener, genialer Bäcker, der es nicht nötig hat, sich zu prostituieren, oder?! Ich bin mir sicher.

        Liebe Grüße Heidi

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