Schweizer Krustenlaib

Eigentlich wollte ich noch diese Woche mit dem Kleingebäck beginnen, jedoch ein Versuch etwas mit Speck und Oliven zu kreieren scheiterte völlig. Geschmacklich waren sie in Ordnung, aber die Form – naja was soll ich sagen (?) und so mutierte der Speck-Oliven Traum zu einem Brotlaib!

Ein Brot das einfach herzustellen ist und durch die Zugabe von Alpenroggen und Ruchmehl eine lange Frischhaltung erreicht. Geschmacklich passt es zu jeder Mahlzeit und ist ein wahrer Genuss für den süßen oder sauren Belag.

 

Rezept für ein Teiggewicht von 1362g

Sauerteig:

  • 250g Roggenmehl Type 960
  • 250g Wasser
  •   10g Anstellgut

TT: 26-28°C     RZ: 18-24Std      TA: 200%

 

Hauptteig:

  • 510g reifer Sauerteig
  • 150g Alpenroggen
  • 140g Roggenmehl Type 960
  • 200g Ruchmehl
  • 320g Wasser 35-40°C
  •    17g Salz
  •    10g Hefe

MZ: 5-6 Minuten langsam mischen    TT: 28-30°C

 

Anleitung:

  • Alle Zutaten zu einem Teig vermischen.
  • Anschließend 20 Minuten im Kessel reifen lassen.
  • Nach der Teigreife den Teig zu einem runden Laib formen und mit dem Schluss nach unten in den Gärkorb legen.
  • Bei 3/4 Gare (45-60Minuten) wird der Teigling bei 250°C mit Schwaden in den Ofen geschoben. Sobald sich genügend Krustenrisse gebildet haben, wird der Schwaden aus dem Ofen abgelassen.  (4-7 Minuten)
  • Angebacken wird das Brot 10 Minuten bei 250°C – anschließend auf 210°C zurückschalten und kräftig ausbacken / BZ: ca. 60 Minuten

 

 

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  1. Holger

    Hallo Dietmar,

    Vielen Dank für deine Art, dein Wissen großzügigen mit uns zu Teilen. Dafür braucht es schon eine klare Entscheiden, Hut ab dafür.
    Ich habe dieses Rezept nicht ganz ohne Fehl und Tadel nachgebacken. Da ich in Südfrankreich lebe, habe ich nicht dieselben Mehle wie du (andere Typisierung, oder?)
    Ich backe zwar schon lange selbst Brot, habe mit deinem Blog aber noch mal von vorne angefangen. Meine Art war einfach zu naiv. Zwar hatte ich nachher auch ein Brot, das aber selten einen eigenen Charakter hatte und (zu) oft Fehler aufwies.
    Ich habe eine Sauerteig gezogen, der nach nur 4 Tagen richtig abgegangen ist, kaum zu bändigen.
    Optisch hat es ein paar Fehler, aber mit dem Geschmack bin ich voll zufrieden. Es schmeckt angenehm säuerlich und kräftig.

  2. Stefan31470

    Und hier noch das Anschnittbild.

    Beste Grüße
    Stefan 31470

  3. Stefan31470

    Da ist es dann doch der Krustenlaib geworden. Auch ich musste mir den Alpenroggen aus 1150 und Schwarzroggen zusammenbasteln, ich hatte aber noch Ruchmehl im Vorrat. Nach einem Tipp bei Sams Kitchen habe ich noch ein Quellstück aus geröstetem und gemahlenem Altbrot hinzugefügt. Dennoch erschien mir der Teig arg fest, ich habe noch einen ordentlichen Schluck Wasser hinzugefügt. Der feste Teig führte allerdings dennoch zu einer sehr feinporigen Krume. Herausgekommen ist ein sehr mildes und unspektakuläres, aber dennoch aromatisches Brot, das für alle Beläge gleichermaßen gut geeignet scheint.

    Beste Grüße
    Stefan

  4. Sabine B.

    Hallo,
    ich backe jetzt schon seit ein paar Wochen voller Begeisterung einige Rezepte nach, die Mohflesserln und die Kürbiskäsestangen kommen fast jedes Wochenende auf den Tisch. Als Kind war ich fast jedes Jahr in Österreich zum Verwandtenbesuch und ich liebe bis heute die österreichischen Bäckereispezialitäten. Ich muss auch unbedingt mal die Kipferln machen, für mich der Inbegriff von Urlaubsfrühstück:)
    Und heute abend ich dieses Brot gebacken.Wunderbar aufgegangen und ich freue mich auf den Anschnitt.

    Vielen Dank für Ihre tollen Ideen und Anregungen!
    Viele Grüße aus dem Rheinland,
    Sabine

  5. Kathrin

    Hallo Dietmar,
    gestern hab ich mal das Schweizer Krustenlaib versucht.
    Den Alpenroggen hab ich wie immer durch 20% Schwarzroggen und R960 ersetzt. Das Ruchmehl musste ich durch ein deutsches 812er mit Keimling austauschen. Das Ruchmehl, dass ich mir extra aus der Schweiz hab mitbringen lassen, hatte leider einen zu hohen (tierischen) Proteingehalt :-(. Ich hab noch 20g Butter dazu, dafür einen Schluck weniger Wasser. Beim nächsten Mal würd ich gern ein Brühstück aus gerösteten Bröseln einbauen. Wieviel würdest Du da empfehlen. Wie kann ich die Kruste noch dunkler und kräftiger bekommen? Ich hatte es bei 250°c für ca. 5min mit Schwaden, nach ca. 15min auf 210°C zurück, insgesamt ca. 55min bis Kerntemperatur 96 °C.

    Vielen Dank und schönes Wochenende

    • Hallo Kathrin,
      irgendwie vermute ich bei dir einen Fehler im Mischen!
      Die Porung, der Ausbund und auch die Krustenfarbe sind etwas zu blass und mager. Kann es sein das dein Teig etwas zu kalt und zugleich etwas unterknetet wurde?

      Versuche eine Teigtemperatur von 26-27°C und den Teig gut auszukneten (das alleine bringt eine viel bessere Krustenfarbe ohne das Ofenprogramm zu verändern). Was du aber noch zusätzlich ändern könntest ist die Anbackphase von 5 Min/ 250°C auf 10-15Min zu verlängern.

      Lg. Dietmar

      • Kathrin

        Danke für Deine prompte Antwort.
        Den Sauerteig hatte ich ca. 21 Stunden auf dm warmen Ofen stehen. Da hatte ich dann das Gefühl der wär fast ein wenig „drüber“. Den Hauptteig hatte ich dann fast 2,5 Stunden stehen, auch wieder auf dem warmen Ofen. Er ist im Simperl schön aufgegangen und war schön federnd. Diesmal hab ich mir mit der Gare recht schwer getan, weil er eben sehr lange so gut zurückgefedert hat. Vielleicht zu lange zur Gare?
        Die Krume war am Tag nach dem Backen morgens noch sehr fluffig, wurde dann bis abends aber etwas kompakter. Geschmacklich ist das Brot im Vergleich zum Urlaib eher zurückhaltend, deshalb die Idee mit den gerösteten Bröseln.
        Aber ich werds wieder versuchen, dann mit längerem Kneten.
        Nochmal vielen Dank!

      • Kathrin

        Hallo Dietmar,
        darf ich nochmal nachfragen: ich würde gern geröstete Brotbrösel einbauen. Ich hab mal was gelesen mit 6-7 % der Gesamtmehlmenge. Das wären ca. 40g Brösel. Ich würde sie mit ca. 140g Wasser einweichen. Wieviel vom Schüttwasser muss ich abziehen?
        Vielen Dank für Deinen Rat!
        Kathrin

      • Hallo Kathrin,
        zuhause kannst du reingeben wie viel du willst (Obergrenze für mich wären 10%)
        Wenn du getrocknete/geröstete Brösel einweichst (1 Teil Brösel / 3 Teile Wasser) dann müsste das Verhältnis passen – das eingeweichte Brotaroma nimmt so viel Wasser auf, das anschließend im Hauptteig nichts abgezogen werden müsste (eventuell 10% zurückbehalten und nach Bedarf in den ersten Minuten sofort nachschütten).
        Lg. Dietmar

      • Kathrin

        Vielen Dank! Ich werds probieren und dann berichten!

  6. Andrea

    Schweizer Krustenlaib, ich hab´s diesmal als Striezel gemacht, ist mittlerweile ein Lieblingsbrot von uns. Es ist einfach zu machen und schmeckt einfach wunderbar!
    Danke für dieses tolle Rezept ! Lg Andrea

  7. Volkmar

    Nach drei Jahren backen mit Rezepten von Lutz und Björn habe ich es endlich mal geschafft hier anzufangen.
    Das Ruchmehl habe ich durch W1050 ersetzt.
    Den Schluß habe ich wohl etwas zu fest gemacht und deshalb wohl weniger Risse bekommen. Geschmacklich kann ich nichts sagen denn das Brot wurde an die Schwiegereltern verschenkt. Nächste Woche soll’s hier weitergehen , eins der Hausbrote soll’s werden.

  8. Tatjana Eugster

    Ich versuche hier in der Schweiz verzweifelt „Alpenroggen“ zu finden (lustig, ausgerechnet bei einem Rezept „Schweizer Krustenlaib“ 😉
    Den einzigen Shop, den ich mit Alpenroggen finde ist der bongu.de und der liefert nicht in die Schweiz. Ist immer wieder der gleiche Ärger hier im Nicht-EU-Land.

    Hat ein Schweizer Mitlieser hier vielleicht einen Tipp, wo ich Alpenroggen finde? Ich würde es gerne mit den Originalzutaten versuchen und nicht beginnen irgendwas zusammen zu mischen.

    Danke im Voraus 🙂

  9. Manfred B

    Hallo Dietmar,
    endlich wieder mal ein Erfolgserlebnis. Die Brote sehen toll aus und der Geschmack wie immer der Hammer ! Die Kruste kracht nur so …

    liebe Grüsse,
    Manfred

    • Urban

      Hallo Manfred,
      deine Brote sehen wirklich toll aus, da wäre mancher Bäcker stolz auf so einen „Blickfang“ in seinem Regal!
      Hast du vielleicht auch ein Bild von einem Anschnitt gemacht, mich würde die Krume interessieren?
      Beste Grüße
      Urban

    • Urban

      Danke für das Foto Manfred,
      auch die Krume ist klasse!

      Demnächst wage ich mich auch mal an dieses Brot.

      Hast ja recht, die Hauptsache ist ein gutes Rezept, das macht Dietmar schon hervorragend, er ist eben Profi!
      Aber man muss es ja auch erst mal umsetzen können als „Laie“, das ist dir hier prima gelungen.
      Wie bei allem, macht auch beim Brot/Brötchen backen die Übung den Meister.
      Viel Erfolg weiterhin!

      Beste Grüße
      Urban

    • Hallo Manfred,
      das hört man sogar jetzt noch krachen 🙂 🙂
      SUPER!!

      Lg. Dietmar

  10. Wolfram H

    schönes rezept. mein sauerteig war ein wenig zu refi, bin auf die krumenstruktur gespannt, das wird mir ein wenig erzählen, wie gut/oder nicht ich ihn im griff hatte. der rest sehr schön. habe t110 anstatt ruchmehl genommen, konnte dieselbe menge wasser unterbringen.

    das nächste mal ein wenig sparsamer mit gärkorbmehl, freue mich über dieses schöne und einfach zu bewältigende rezept, war ein lückenfüller während meiner 10stündigen panettonegare, die mich fast in den wahnsinn getrieben hat. 😉

    liebe grüße aus england,

    wolfram 🙂

  11. Rumberger Irmi

    Lieber Dietmar,
    Schweizer Krustenlaib – die Kids lieben ihn.
    Diesmal geht er aber als Geschenk mit UPS Express nach Portugal….
    Danke für deine Mega-Rezepte!

    Liebe Grüße Irmi

  12. Hubert v. Thailand

    Hallo Dietmar,
    also mit dem „Schweizer Krustenlaib“ kann ich schon recht zufrieden sein; ein tolles Brot einfach zu backen und sehr schmackhaft! Die Gesamtmenge habe ich um 1/3 erhoeht, schliesslich hat man ja auch Freunde, deshalb auch die verschiedenen Groessen, weiters ist beim kleinsten im Gegensatz zu den anderen kein Brotgewuerz drin😉. Den Alpenroggen habe ich 50:50 durch meinen „normalen, australischen“ Roggen – der im Uebrigen jetzt feiner gemahlen ist – und Vollweizenmehl ersetzt. Man lese und staune, heute habe ich mehr Wasser gebraucht als im Rezept angegeben…
    Nachdem das heute so gut geklappt hat, steht dem „Urlaib“ nix mehr im Wege.
    Danke fuer das schoene Rezept!

    Hubert

    • Hallo Hubert,
      bei solchen Temperaturen und Mehlmischungen ein tolles Ergebnis 🙂
      Deine Freunde werden Schlange stehen um ein Brot von dir zu ergattern!
      Lg. Dietmar

      • Hubert v. Thailand

        Ja, da liegst du nicht falsch,ich lege aber deshalb keine Sonderschichten ein. Bevorzugt sind natuerlich die beiden Freunde aus Liechtenstein und Luxemburg, der eine bringt mir Ruchmehl etc. von seinen Heimaturlauben mit, der andere div. Wurstsachen, die man hier nicht bekommt. A Blunz’n😋, nur als Beispiel…“Eine Hand waescht die andere“, ganz einfach.
        Die Laibe habe ich uebrigens frei geformt, kein Gaerkoerbchen oder irgendwas in diese Richtung🙂.

        LG
        Hubert

  13. Elisabeth

    Hallo Dietmar!

    Gestern wurden zwei dieser Laibe gebacken. Einfach zu bearbeiten, wenig Zeitaufwand und trotzdem so ein hervorragendes Brot.

    Etwas anderes, irgendwie bekomme ich nur mehr von den letzten Beiträgen E-Mails über neue Kommentare. Kann das eventuell irgendwie geändert werden?

    Liebe Grüße Elisabeth

  14. Thoma Werner

    Hallo Dietmar

    Du hast wirklich einen geilen Blog. Glückwunsch
    Kann man dieses Brot auch in einem gusseisernen Topf backen

    LG Werner

  15. Marcell

    Also ich hätte nicht gedacht, das ein “schnelles” Brot so gut schmecken kann, aber Alpenroggen und Ruchmehl sind halt von Haus aus etwas “würzig”, vermutlich deshalb ist es doch so:)

    Danke für diese tollen Rezepte, so macht Backen Spaß;)

    Ps ich bin mir nicht sicher, ob ich wieder so eine japanische Musterung hinkrieg…

  16. klari

    Hallo Dietmar,
    ein sehr leckeres Brot mit toller saftiger Krume. Es ist ein wenig flacher geworden, wahrscheinlich weil ich das Ruchmehl der Adlermühle verwendet habe, welches weniger Wasser bindet als das von Bongu.
    Grüße Alex.

  17. klari

    Ein wunderbares Rezept! Sehr stimmig vielen Dank!

  18. Sabine

    Hallo Dietmar!
    Ich hab’s vergessen – wie bestimme ich 3/4 Gare bei Roggenteigen?
    Schoenes Wochenende und liebe Gruesse aus Rotterdam
    Sabine

  19. jan

    Hallo Dietmar,

    Nach den weizenbacktagen musste nochmal was roggenlastiges Hefemenge hab ich auf 4,9gr reduziert, alpenroggen wurde durch 1150 und etwas rvk ersetzt. Leider ist das Brot unten eingerissen. Mehr bzw längerer schwaden oder noch etwas längere gare hätten dies bestimmt verhindert. Daher natürlich nicht ganz zufrieden.

    Lg jan

  20. Daniel

    Hallo Dietmar,was könnte man statt Alpenroggen ein anderes mehl nehmen ? Das brot sieht wirklich Lecker aus und würde es gerne nachbacken 🙂

  21. Ingrid

    Hoi Dietmar,
    ich habe dieses Brot gebacken und wieder einmal gemerkt, dass ich noch viel lernen muss! Zum Beispiel so einen weichen Teig zu händeln… Da ich keinen Alpenroggen daheim habe, verwendete ich RM 2500 und RM 960 (Verhältnis 1:4).
    Das Brot schmeckt super – danke für deine Rezepte!
    Lg Ingrid

  22. Alex

    Ist toll geworden! Danke fürs Rezept Dietmar!! Ließe es sich auch ohne Hefe im Hauptteig herstellen? lg Alex

  23. Susanne und Frank

    Hallo Dietmar,
    heute haben wir dieses Brot zum zweiten Mal gebacken. Beim ersten Mal haben wir zwei Laiber gemacht. Heute brauchten wir schon Mittags etwas frisches, so haben wir aus einem Drittel des Teiges kleine „Krustis“ mit Kümmel und Koriander gemacht. Das Brot ist geschmacklich wirklich für alles zu kombinieren und die eigene Variante mit den Gewürzen als Krusti passte super zu Käse usw.
    vielen Dank für das tolle Rezept!
    LG und schöne Pfingsten
    Susanne und Frank

  24. Christoph

    Hallo Dietmar.
    Heute habe ich 2 Krustenlaibe gebacken. Der Teig war super zu verarbeiten und hat sogar noch etwas mehr Wasser vertragen bei dem warmem Wetter.
    Bin zufrieden. Danke für das tolle Rezept.

    Viele Grüße
    Christoph

  25. Edgar

    Hallo Dietmar,

    heute gabs endlich das Schweizer Krustenbrot, die ganze Familie ist begeistert.
    Vielen Dank für die viele, tolle Rezepte und deine große Geduld.

    LG
    Edgar

  26. Christine

    Hallo Dietmar!
    Ich habe am Sonntag das Brot gemacht. Es wurde ein Traum! Ganz im Gegenteil zu dem das gerade im Ofen ist. Ich habe allerdings am Sonntag einen „Fehler“ bei der Zubereitung gemacht, weil ich die Zutaten ganz kurz vermischt habe, dann musste ich das Gemisch ca. 20 Minuten stehen lassen. Dann habe ich erst 5 Minuten geknete. Danach nur mehr 5 Minuten ruhen lassen. Locker zu einem Laib geschlagen und dann 1 Stunde Gare. Auf dem Brotschieber hatte es Spannung und ist dann auch im Ofen noch toll aufgegangen.
    Nun habe ich das Brot 1:1 heute wieder machen wollen. Beim Formen des Laibes hatte ich das Gefühl, dass es etwas klebriger war. Und beim Herausstürzen auf den Schieber ist es zum Fladen geworden. Ich hatte aber nicht das Gefühl dass es übergare hatte. Vielmehr fehlte heute glaube ich die Spannung im Teig. Wie kann das sein?
    Hab ich es eventuell zu kurz oder zu lange geknetet?
    Ich habe generell Prebleme damit bei Roggenteigen zu sehen, wann diese fertig geknetet sind. Gibt es da Tricks wie man das sieht oder fühlt?
    Wie bringt man beim Formen Spannung in den Roggenteig? Geht das überhaupt?
    Ich hab noch Sauerteig stehen für 2 weitere Brote. Mal sehen was daraus wird.
    Danke für das tolle Rezept!
    vlg Christine

    • Christine

      Update: Brot 2 und 3 hab ich gestern nach der modifizierten Methode hergestellt. Die wurden viel besser als der Fladen am Morgen. Kann es sein, dass das Gluten zu wenig entwickelt war? Also hätte ich nach Originalrezept statt 5-6 Minuten Knetzeit länger kneten sollen? Verwende einen Kenwood Chef.
      lg Christine

      • Hallo Christine,
        Überknetung führt schnell zu Fladen – wahrscheinlich solltest du deine Rezepte immer etwas kürzer Kneten (besonders dann, wenn die Brote zum Fladen mutieren 😉 ).
        Lg. Dietmar

  27. Rainer

    Hallo Dietmar,
    leider weiß ich nicht, wo ich mein Anliegen einfügen soll. Ich hatte vor langer Zeit auch schon mal dem Lutz dazu etwas geschrieben, aber der hatte wohl auch keinen Sucherfolg.
    Es geht um folgendes: vor etwa 40 Jahren gab es in Frankfurt am Main eine kleine Bäckerei, die hatte super Brote. Unter anderem ein Walliser Fladen, der bestimmt zu 95% aus ganzen gekochten Körnern bestand und nur einen ganz geringen Teiganteil hatte. Gerade so viel, dass die Körner zusammen hielten. Damals hatte ich einen kletternden und bergsteigenden Kollegen, der im schweizerischen Wallis Urlaub machte und er erzählte hinterher, dass er genau dieses Brot dort kaufen konnte und es hätte auch genauso geschmeckt.
    Nun meine Frage an dich und auch in Bezug auf die vielen Schweizer Rezepte in letzter Zeit:
    Wäre es dir möglich das Rezept ausfindig zu machen????
    Viele Grüße
    Rainer

  28. Markus Pirchner

    Hallo Dietmar,

    versteht sich ja fast von selbst, dass ich auch das Finale aus der Ruchmehl-Serie nachbacken „musste“. Leider werde ich nicht in den Genuss des Krustenlaibes kommen, da er schon „vergeben“ ist. Ich werde das aber für den Eigenbedarf so bald wie möglich nachholen.

    Leider hat die Form beim Einschießen ein bisschen gelitten, da der Teig nicht so locker vom Schieber geflutscht ist, wie er das sonst macht (ich verwende Hartweizengrieß als Rollsplit, das funktioniert normalerweise sehr gut).

    Na dann, auf zu den Spitzbuam 😉

    LG
    Markus

  29. Matteo

    grande professionalità bravi

  30. cremecaramelle

    davon habe ich gerade 2 aus dem Ofen gezogen. Mehl musste ich etwas abwandeln, Alpenroggen aus 1150 und 2500 „zusammengemogelt“ und statt Tuchmehl Dunkelvollkorn genommen. Dein Rezepte sind halt gelingsicher, Dietmar.

  31. Edgar

    Guten Morgen Dietmar,
    hab kein 960 Mehl, kann ich dieses jeweils 50 / 50 durch 610 und 1150 ersetzen ?
    Mein Mehlvorrat an unterschiedlichen Mehlen ist so groß, da möchte ich erst
    die vorhandenen aufbrauchen.

    Vielen Dank vorab.
    LG
    Edgar

  32. Marcel

    Hallo Dietmar,

    muss Armin rechtgeben, dieses Brot läßt sich sehr gut an Arbeitstagen backen. Weil’s mir bei diesem Brot gerade wieder aufgefallen ist: wie machst Du das, dass Du auf den Videos mit so wenig Staubmehl auskommst? Mein Brett war richtig fest gestaubt und trotzdem blieb das Brot vereinzelt kleben. Führt dann am Ende auch zu einer sehr mehligen Kruste, was nicht so ganz nach unserem Geschmack ist. Oder wischt Du ach mal überschüssiges Mehl vor dem Einschiessen weg?

    Liebe Grüße,
    Marcel

    • Hallo Marcel,
      üben, üben und nochmal üben – anders kann man Brotwirken nicht lernen 🙂
      Wenn dich die mehlige Kruste stört, dann nimmst du einen Pinsel mit Wasser und streicht das Brot nach halber Backzeit damit ein! Reichlich Wasser nehmen, dann bekommst du eine Hammerkruste und geniale Optik zugleich 😉

      Lg. Dietmar

      • Marcel

        werd’s versuchen, danke für die schnelle Antwort 🙂

        zum Thema Speckweckerl ist mir noch etwas eingefallen: in meiner Kindheit gab’s bei einem Bäcker in unserer Umgebung Speckweckerl, auf die ich ganz wild war – muss ein längliches , rustikales Roggen/Mischweckerl gewesen sein, hab ich nie wieder gesehen und auch nicht mehr dran gedacht

      • Kommen demnächst – diese Woche zuerst noch der Kornspitz 😉

    • Marcel

      he cool, da freu ich mich drauf

  33. Armin

    Hallo Dietmar, ein Rezept wie es wir als berufstätige lieben, unkompliziert und schnell gemacht und trotzdem ein super Brot. Dieses hier ist schon mehr ein Vollkorn-Brot geworden, Waldstaudenroggen und Dinkel und statt Hefe LM, ein Genuß.
    LG Armin

    • Hallo Armin,
      den Waldstaudenroggen muss ich jetzt auch mal probieren!!
      Gibt dieser dem Brot einen anderen Geschmack?
      Lg. Dietmar

      • Armin

        Waldstaudenroggen fühlt sich nach dem mahlen schon etwas anders an als herkömmlicher Roggen, so ungefähr als würde man Hart mit Weichweizen vergleichen. Meine Test Esser beurteilen das Brot als aromatisch und die Krume hat mehr Biss. Ich kann dir einen Versuch nur empfehlen.
        LG Armin

      • Wieder ein Punkt mehr auf meiner Liste 😉

  34. Helmut

    Hallo Dietmar
    Hier den Schweizer Krustenlaib in der Hobbybäcker-Variante
    Anschnittfoto erscheint später
    L.G.
    Helmut

  35. Edgar

    Guten Morgen Dietmar,
    was muss man ändern, wenn man anstatt Alpenroggen ein Roggenvollkornmehl verwendet ?

    LG
    Edgar

  36. Kim

    …und da isses !! Hatte leider kein rundes Körbchen und ein paar Minuten kürzere Gare hätten wohl auch nicht geschadet..
    Ist aber lecker!!

  37. Kim

    Wird morge gemacht 🙂

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