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Wachauer

Das Wachauerlaberl ist ein Gebäck das von der Bäckerei Schmidl in Dürnstein erfunden wurde. Hauptzutaten sind Weizen- und Roggenmehl, wobei ein Teil des Roggenmehls für den Sauerteig verwendet wurde. Im Originalrezept sind keine Gewürze vorhanden.

Die von Hand gefertigten Wachauer werden durch kreisförmige Bewegungen auf einem Leinentuch geformt. So entsteht eine rissige Oberfläche nach dem Backen. Der hohe Krustenanteil an der Oberfläche des Gebäcks sorgt für ein volles Aroma.

Rezept für 10 Wachauer Stk/ 85g

Sauerteig:

  •   5g Anstellgut
  • 75g Roggenmehl Type/960
  • 75g Wasser

Klumpenfrei verrühren und zugedeckt 15 Stunden an einen warmen Ort reifen lassen.

Hauptteig:

  •   155g reifer Sauerteig
  •   350g Weizenmehl Type/700
  •     75g Roggenmehl Type/960
  •     12g Meersalz
  •     15g Flüssigmalz
  •       5g Hefe
  •   250g Wasser

Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig kneten (Vorsicht: der Teig neigt durch seinen  Roggenanteil sehr schnell zur Überknetung!) Nach dem kneten den Teig mit einer Folie abdecken und 30 Minuten entspannen lassen.

Nach der Ruhephase kann nun der Teig in 10 gleich große Stücke geteilt werden und weitere  20 Minuten zugedeckt rasten . Nach der Teiglingsruhe  kann man die Teigstücke auf einem Lainentuch durch Kreisförmige Bewegungen zu Wachauer schleifen. Die geschliffene Seite der Wachauer in Roggenmehl legen und mit dem Schluss nach unten auf Leinentücher absetzten.

Zugedeckt mit Plastikfolie auf die Gare stellen. Bei 2/3 Gare die Wachauer umdrehen und fertig garen lassen.

Wie gewoht mit Schwaden in den Ofen und rösch ausbacken.

 

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83 Kommentare

  1. Helmut Ebeling

    Hallo Dietmar, kann ich die Wachauer und andere Brötchen auch nach der HABACK Methode zubereiten?
    Lg Helmut

  2. Marcel

    und heute noch schnell Wachauer gemacht :-)

  3. Petra C.

    Lieber Dietmar,
    Heute war ich wieder kreativ: habe die Wachauer (doppelte Menge) mit Kamut gebacken. Ich habe den Roggenanteil belassen, nur 200g Weizenmehl, dafür 500 g Kamut genommen. Es sind die schönsten Wachauer geworden, die allerallerschönsten! Ixh brauche kein Bild hochladen, denbn sie sehen allesamt so aus wie Deine! Und der Ausbund bei jedem Brötchen optimal.
    Gleich werde ich das erste kosten, Wird bestimmt auch ein Geschackserlebnis!
    Dietmar, es ist soooooo schön, daß es Dich und diesen Blog gibt!

  4. Petra C.

    Lieber Dietmar, mitunter kommen mir Ideen… Ich will morgen nochmal die Wachauer backen, aber mit Dinkel statt Weizen.
    Und auf einmal hatte ich die Idee: Könnte man nicht eine schön weiche Avocado mit an den Teig geben? Avocado hat viel Omega 3 Fettsäure. Das müßte doch den Teig geschmeidig machen? Was meinst Du dazu?

    • Hallo Petra,
      keine Ahnung ob das funktioniert!
      (der Dinkel ist so schon sehr weich und dann noch mit Avocado – wenn das mal gut geht :-) )
      Lg. Dietmar

      • Petra C.

        Lieber Dietmar, es ist gelungen!
        Ich habe die Wachauer mit 630-er Dinkelmehl gebacken und einen Teil mit einer ganz weichen Avocado. Alle anderen Zutaten habe ich genau nach Deinen Angaben genommen. Gebacken habe ich jeweils die 1,5-fache Zutatenmenge, also je 15 Wachauer.
        An den Teig mit der Avocado habe ich die Wassermenge reduziert; statt 375 g habe ich nur 325 g Wasser genommen.
        Nach dem Formen habe ich die Wachauer leicht plattgedrückt, weil sie sonst immer zu hoch (kugelig) sind.
        Vermutlich durch das Dinkelmehl ist der Ausbund leider nicht so schön geworden, wie sonst. Der Teig war deutlich weicher als bei Verwendung von Weizenmehl. Beide Sorten Wachauer sind gleichermaßen gut gegangen. Geschmacklich sind beide sehr gut; die Avocado schmeckt man ganz leicht. Ich werde das nächste Mal mit 2 Avocados probieren. Hervorragend!
        Hier ein Foto der Wachauer ohne Avocado.

      • Petra C.

        …und hier ein Foto der Dinkel-Wachauer mit 1 ganz weichen Avocado

      • Hallo Petra,
        die Krume sieht super aus und das ganze mit Avocado!!!
        Das plattdrücken hättest du dir … können – der Dinkel treibt eher in die Breite anstatt in die Höhe :-)
        Lg. Dietmar

      • Petra C.

        Beim nächsten Mal ohne plattdrücken. :-) . Dann hätte ich evtl. eine Chance auf einen guten Ausbund? – Oder beim Dinkel nicht?
        Danke und L.G., Dietmar!

      • Ohne Flachdrücken sicher mit mehr Ausbund ;-)

  5. Petra C.

    Lieber Dietmar,
    eigentlich wollte ich die Wacheuer gestern backen, aber mein Rheuma plagte mich zu sehr. Der Sauerteig ist sehr gut aufgegangen. Kann ich dieses eigentlich auch noch nach 2 Tagen verwenden? Ich habe ihn nach den 15 Stunden in den Kühlschrank (4°C) gestellt. Er ist immernoch mit ganz vielen Bläschen durchzogen und nicht zusammengefallen.
    Angesetzt habe ich ihn am Donnerstagabend. Könnte ich ihn heute Abend oder morgen (Sonntag) früh noch für die Teigbereitung nehmen oder sollte ich ihn komplett neu ansetzen?
    L.G. Petra C.

    • Hallo Petra,
      da im Rezept für Wachauer nur ein kleiner Anteil an Sauerteig verwendet wird, kann dieser auch im überreifen Zustand verwendet werden ;-)

      Lg. Dietmar

      • Petra C.

        Lieber Dietmar,
        es ist beinahe unglaublich, aber wahr: Donnerstagabends, wie bereits geschrieben, den Sauerteig für die Wachauer und auch für Vinschgerl angesetzt. Erst am Sonntag mittags habe ich dann die Teige bereitet. Das Ergebnis war umwerfend! Beides ist super gut gelungen, fast besser als sonst. Die Vinschgerl sind nicht einmal flach geblieben sondern schön aufgegangen. Also sollte man doch öfter mal den Sauerteig etwas stehenlassen. :-)
        Danke für Deine schnelle Antwort, sonst hätte ich vermutlich den ST neu angesetzt.

  6. Hallo Dietmar,
    hab sie auch gebacken – am Aussehen muß ich noch feilen – aber schmecken tun die!!!!!

    • Hallo Ulrike,
      du musst die Schwadenmenge erhöhen!
      Bei mehr Schwaden reißen die Wachauer schöner und sie bekommen auch Glanz nach dem Backen :-)
      (beim nächsten mal klappt es perfekt ;-) )
      Lg. Dietmar

      • Dietmar – das mit dem Schwaden weiß ich – tue schon mein Möglichstes – eine gusseserne Pfanne auf dem Boden schon während des Aufheizens und anständige Portionen aus der Blumenspritze – mit den rostigen Nägeln konnte ich mich noch nicht anfreunden – vielleicht gibt es ja mal einen Schwadomat.

      • Günther

        Hallo Ulrike!
        Hab im Grillsportverein (www.grillsportverein.de) den Tipp bekommen daß es mit einer Edelstahlschale und Lavasteinen auch ganz gut funktionieren soll. Wobei ich nicht glaube daß es an der Masse liegt sondern an der Wassermenge bzw. daß viel schon während dem Spühen wieder entweicht (ich nehme an es ist eine Pumpspritze). Ich würd aus einem Glas Wasser ind die Schale schütten und dann schnell zumachen (aufpassen auch wegen Verbrühungsgefahr).
        Schöne Grüße,
        Günther

  7. cremecaramelle

    Die gab es bei mir heute zum Frühstück, Hammer!
    Geschliffen habe ich sie mit ganz wenig Mehl auf einem alten, schon ziemlich abgenutzten Vesperbrot, das ging recht gut. Wie immer Weizen gegen Dinkel getauscht, außerdem habe ich eine kalte Stückgare über Nacht eingebaut. Die Liste der Lieblingsbrötchen wird immer länger…

  8. Anne

    Hallo Dietmar, heute habe ich deine Wachauer nachgebacken. Ich backe nun seit gut drei Jahren, mit meinen Broten bin ich zufrieden, mit meinen Brötchen allerdings fast nie! Aber das hat sich nun geändert, dank deines tollen Rezeptes und dem Video! Liebe Grüße aus Kiel
    Anne kam

  9. Lydia Stupp

    Hallo Dietmar,
    mein Brötchentrauma ist beenedet. Dank Deines tollen Rezeptes hat es jetzt auch mit den Brötchen geklappt. HERZLICHEN DANK,

    Liebe Grüsse Lydia

  10. Petra C.

    Lieber Dietmar,
    gerade habe ich die Wachauer aus dem Ofen geholt. Den Ausbund habe ich nicht so hinbekommen, wie er sein sollte. Doch vom Ansatz her etwas.
    Schon beim Schleifen auf dem Leinentuch merkte ich, daß es nicht so wird wie es soll. Die Teiglinge, zuvor in Mehl getaucht, rutschten auf dem Tuch ich suchte dann Stellen auf dem Tuch, die ohne Mehl waren, da ging es besser. Irgendwie hatte ich das Gefühl, das Leinentuch etwas anzufeuchten, habe es mich jedoch nicht getraut.
    Mein Leinentuch war nicht übermäßig grob, aber eigentlich grob genug…Hm, also wird nochmal probiert. – Gibt es einen Tipp von Dir?
    Bei diesen Wachauern übt man gern noch weiter, denn sie sind wunderbar aufgegangen, haben eine prima Farbe. Ich kann es kaum erwarten, sie zu kosten.
    (Foto folgt)

    • Hallo Petra,
      vielleicht den Teigling zuerst mit dem Daumen in der Mitte etwas eindrücken – dies erleichtert das Schleifen des Teiglings zu Beginn ;-)
      Lg. Dietmar

      • Petra C.

        Das habe ich doch getan, lieber Dietmar. :-)
        Denn ich habe genau aufgepaßt, wie Du Deinen Daumen in den Teigling gedrückt hattest. Kurz nach dem Schleifen schauten die Wachauer auch so aus, als wäre es perfekt. Nur als sie zur Reife standen und dann im Ofen verbuk der Ausbund. Ansonsten sind die Wachauer wunderbar aufgegangen beim Backen und schmecken richtig gut! Wie schreibst Du immer? – Wenn sie schmecken ist es in Ordnung. – Recht hast Du!
        Und danke für Deine tollen Rezepte. Seitdem ich nachj Deinen Rezepten backe, hat mich das Backfieber erst richtig gepackt, weil’s stets gelingt!

  11. Ingrid

    Hallo Dietmar,
    das sind meine ersten Wachauer! Das Schleifen muss ich noch üben, üben, üben… Und für mich als Anfängerin ist es SEHR schwer, eine 2/3 Gare zu erkennnen.
    Glg aus dem Ländle sendet Ingrid

  12. Richard Meier

    Hallo Dietmar,

    Die sind der Hammer, anbei ein Foto!
    Deine wirken aber irgendwie viel heller, hast du andere Mehle verwendet?

  13. Helmut Ebeling

    Hallo Dietmar, kann ich die Wachauer nach dem Schleifen auch für ca.10-12 Std in den Kühlschrank stellen, oder muss ich an dem Rezept etwas ändern
    lg helmut

  14. Thomas

    Hallo Dietmar,
    nachdem ich sie schon oft gebacken habe, habe ich heute endlich mal Bilder machen können, bevor diese leckeren Brötchen restlos in unseren Bäuchen verschwunden sind. Super Rezept!
    Herzliche Grüße
    Thomas

  15. Vivien

    Hall Dietmar!

    Ich habe gerade zum ersten mal Deine Wachauer nachgebacken. Mein Tuch war nicht grob genug, so war das Schleifen bissel mühselig, aber krachig sind sie, und schmecken genauso wie die bei meiner Innviertler Grossmama. Da es hier in Kanada solche Semmerln nicht gibt, kiefele ich gerade das erste richtige Wachauer Weckerl seit vielen Jahren. *Glücklicher Seufzer*
    Danke Dir für die vielen tollen Rezepte die Du uns hier kredenzt.

    LG,
    Vivien

  16. Armin

    Hallo Dietmar, da du dir und uns dieses Wochenende eine Verschnaufpause vergönnt bist hatte ich Zeit wieder einmal diese wunderbaren Wachauer zu backen . Meine Frau hat sich sehr darüber gefreut. Es ist einer deiner älteren Beiträge aber für uns ein absoluter Klassiker. Du weist ich freue mich über jeden neuen Beitrag von dir, habe aber kein Problem damit wenn du nicht jede Woche ein neues Rezept einstellst. Es gibt so viele Rezepte in deinem Blog die ein zweites Mal gebacken werden wollen dass es genug zu tun gibt.
    LG Armin

  17. Swenja

    Hallo Dietmar,
    das war heute mein erster Versuch die Wachauer zu backen, habs mit Dinkel gemacht!
    LG
    Swenja

  18. Der erste Versuch Wachauer zu backen ist gelungen. Optisch nicht perfekt, aber sonst gut gelungen.

  19. Felix

    Guten Morgen Dietmar,
    gestern habe ich den 2. Versuch mit den Wachauern gewagt. Leider war der erste besser. In der Hoffnung, größere “Laberln” zu bekommen, habe ich die Teiglinge relativ lange (ich glaube fast eine Stunde) relativ warm (30-35°) gehalten. Sie waren dann auch ziemlich grpß (ca. 10 cm Durchmesser), aber eher flach und SEHR locker. Beim Schleifen sind sie allerdings dann “kollabiert” und auch danach (incl. Ofentrieb) kaum mehr aufgegangen. Ich hatte also 10 Tennisbälle, die aber ganz gut schmeckten. Leider aber nicht “flauschig locker” in der Krume waren.
    Hab ich mit der Gare der Teiglinge übertrieben?
    Liebe Grüße,
    Felix :-(

  20. Felix

    Hallo Dietmar,
    Deine Rezepte sind SPITZE ! Da ist offenbar eine Erfolgsgarantie mit eingepackt (eingebacken). Habe heute nach meinem ersten Brot zum ersten mal Gebäck gemacht, sogar mit selbstgezüchtetem (4. Versuch) Sauerteig . Ich glaube nur, dass bei mir der “warme Ort” doch zu kühl ist und der Teig nicht optimal gereift ist – er könnte lockerer sein.
    Mit der Bitte um Kommentar hänge ich ein Foto an.
    Liebe Grüße an Dich und die ganze backende Gemeinde !
    Felix

  21. Felix

    Hallo Dietmar,
    durch den ersten Teilerfolg mutig geworden, möchte ich mich nun an Wachauer heranwagen. Das erste Problem dabei ist die Beschaffung von Flüssigmalz. Ich hab eine Weile herumgegoogelt, bin aber nur auf einen einzigen Lieferanten gestoßen, bei dem das Zeug selber 4,55 Euronen kostet, aber mit Versand etc. fast 25.- !!
    Könntest Du eine Bezugsquelle nennen?

    Ich glaube, das beste wäre, ihr macht gleich einen Webshop auf !! ;-)

    Liebe Grüße aus dem tief verschneiten Auersthal,
    Felix

    • Renate

      Hallo Felix,
      Flüssigmalz gibt es in manchen Bioläden. Vielleicht hast du ja einen in deiner Nähe.
      Liebe Grüße
      Renate

      • Felix

        Liebe Renate,
        herzlichen Dank für Deinen Tipp, ich bin auch schon fündig geworden, obwohl das “am Land” mit den Bioläden gar nicht so einfach ist. Ich habe aber im Nachbarbezirk einen ausfindig gemacht, der mir das Zeug bestellen kann und vernünftige Preise verlangt.
        ( @ Dietmar?)
        Leider hat sich aus diesem Kontakt gleich die nächste Frage ergeben: WELCHES Malz ??? Der kann Roggen-, Gersten-, …. Malz bestellen.

        Liebe Grüße,
        Felix

      • Hallo Felix,
        “Gerstenmalz”
        Lg. Dietmar

  22. Hallo Dietmar,
    gleich sind sie fertig und sie sehen nicht schlecht aus. Könnten noch besser sein, aber ich bin ja auch kein Profi. Post kommt morgen.
    LG Dagmar

    • Sind übrigens total lecker, die Krume ist sehr feinporig, leider etwas zu dunkel geworden….habe nicht aufgepaßt…
      Wenn du magst schau sie dir mal an, über einen Kommentar würde ich mich sehr freuen.
      LG
      Dagmar

  23. Karl

    Guten Morgen Dietmar!
    Ich habe folgendes Problem bei den Wachauern (aber auch z. B. bei Baguette, oder Salzstangerl). Sie werden meist um die Mitte (Taille) nicht braun und knusprig, sondern bleiben fast weiss, ähnlich wie z. B. Krapfen. Ansonsten hat das Gebäck aber eine schöne Farbe. Backe ich länger, wird der Rest zu dunkel. Es ist egal, ob ich auf der 1. (untersten) oder 2. Schiene backe. Auf der 2. Schiene bleibt dann zudem der Boden meist ganz weich. Ich backe auf einem normalen Blech mit einer Dauerbackfolie, aber normales Backpapier ändert auch nichts. Ich halte mich an die geforderten Temperaturen. Wenn fallend angegeben ist, drehe ich die Temperatur nach dem Einschiessen zurück. Was mache ich falsch? Die Ofentemperaturen stimmen in etwa, das habe ich gemessen.
    Vielen Dank und liebe Grüße
    Karl

    • Hallo Karl,
      wie viel Stück legst du auf einmal zum Backen auf das Blech?
      Das horcht sich stark nach einer Überbelegung an ;-)
      Dietmar

      • Karl

        Servus Dietmar!

        Bei den Baguette drei, den Salzstangerl acht und bei den Wachauern hab ich alle zehn draufgelegt. Wie viele sollten es maximal sein und wie lagere ich die ungebackenen, bis die erste Partie fertig ist, falls ich teilen sollte.
        Karl

      • Die Menge würde passen!
        Versuch doch einmal die letzten 2 Minuten auf Heißluft zu schalten! Die heiße Luftverwirbelung könnte Abhilfe schaffen, aber Vorsicht: Die Stücke in der hinteren Reihe neigen zu einer stärkeren Färbung ;-)
        Ein weiterer Tipp wäre die Anfangshitze etwas zu reduzieren /10-15°C – eine zu starke Anfangshitze erzeugt die Krapfenfärbung bei Gebäck ;-)
        Lg. Dietmar

      • Bäckermeister a.D.

        Hallo Karl
        Ich denke das das ein anders Problem ist. Auf jeden Fall nicht die Belegung sondern das kalte Backblech.
        Das Backblech heizt sich zu langsam auf und deswegen bleibt der Boden und die Seiten hell. Das kann sogar dazu führen das Brötchen keinen gut Ausbund bekommen aber dafür eine Fuß der rundherum am Boden aufreißt. Begegnen kann man dem Problem mit einem zweiten Backblech oder einem 5mm Stahlblech in Backblechgrösse das mit aufgeheizt wird. Die Brötchen auf mit Backpapier belegten Schießer absetzen und auf das heiße Blech abschieben. Achtung die Aufheizzeit wird etwas länger deswegen mit einem Backofenthermometer die Temperatur auf dem Blech im Auge behalten nicht unter 220°C einschieben. Mit Ober und Unterhitze auf 240°C vorheizen. Backzeit ca. 18-20 Min. die letzten 12 Min auf 190°C Umluft umschalten. Das sollte helfen.
        Gruss aus dem Odenwald

      • Karl

        Hallo ihr Beiden!
        Ich backe schon länger alles auf einem Backstein, den ich ca. 45-60 Min. vorheize. Unter dem Gebäck eine schwarze Dauerbackfolie, damit nichts auf der Schaufel kleben bleibt (kommt mi in den Ofen). Das Problem ist noch immer das Gleiche, weicher heller Streifen in der Mitte, bei Heissluft für ein paar Minuten (20 Grad weniger als die normale Temperatur) wird alles sehr schnell braun, aber nicht resch. Im alten Ofen habe ich Baguette gebacken, die waren gleich nach dem Backen schön resch, kalt aber wieder ganz weich. So wie ich es mir vorstelle (schön knusprig) ist alles (Salzstangerl, Baguette, Wachauer, etc) nur dann, wenn ich es nochmals kurz aufbacke, egal ob eingefroren oder nicht. Ich weiss nicht mehr weiter, alles immer aufbacken kanns ja auch nicht sein.
        Vielen Dank und liebe Grüße
        Karl

      • Hallo Karl,
        öffne im letzten drittel der Backzeit einmal die Backofentüre einen Spalt (Kochlöffel einklemmen)! Durch das öffnen kann der Restschwaden entweichen und die Kruste kann sich besser entwickeln.
        Öfen in der Backstube besitzen eine Zugklappe in der Backkammer! Diese Klappe wird gegen Ende der Backzeit geöffnet um den Schwaden aus der Backkammer zu bekommen ;-) – je länger die Zugklappe geöffnet wird, desto röscher wird das Gebäck ;-)

        Lg. Dietmar

  24. Julius

    ehm.. das war als ANTWORT auf das Thema 2/3 Gare gedacht :)

  25. Julius

    oh, das würd mir auch helfen. so bin ich leider relativ ratlos was die zeiten anbelangt – der rest klingt uns liest sich grossartig. danke für den aufwand!

  26. miguelon

    Danke Dietmar,du bist einfach klasse. Habe die ganze Nacht Deinen Blog studiert und werde am Mittwoch mindestens zwei Deiner Rezepte ausprobieren für den Kurzurlaub ab Donnerstag.Wo ist eigentlich St. Marien, halber Weg zwischen Salzburg und Wien, ist es das?Herzliche Grüße,miguelon

  27. miguelon

    Salut Dietmar,

    bin heute auf Deinen Blog gestoßen und echt beeindruckt. Tolle Rezepte, tolle Tips vom Fachmann. Danke für’s Teilen mit uns.
    Eine Frage hätte ich aber: Wie erkenne ich 2/3 Gare. Oder auch knappe Gare, Vollgare, etc. Wäre mal ein sehr cooler Blogbeitrag….
    Schöne Grüße aus dem schönen Elsass,
    miguelon

  28. Hi,
    Ich habe heute zum ersten Mal Wachauer gebacken. Ich habe meinen Rosinensauerteig dafür benutzt und es hat super geklappt. Besonders freut mich das ich das Wirken der Teiglinge laut dem Video zu gut hinbekommen habe. Ein richtig grobes Tuch hatte ich nicht aber ein Geschirrtuch und davon die umgenähten Ränder hab ich benutzt. Das ging auch.
    Die Website ist super, ich freue mich über jeden neuen Beitrag.
    Danke

  29. Hallo Dietmar!
    Hab nach dem Bauernlaib die Wachauer gebacken. Das einzige das nicht funktioniert hat war der Ausbund (Nennt man doch so oder) war aber ganz alleine meine Schuld, habe den Schluß zu sehr zugeschliefen.
    Hat dem guten Geschmack keinen Abbruch getan.
    Kommentar meiner strengsten Kritiker. Die liebe Familie.
    Meine Frau: Die sind echt gut.
    Mein Sohn: Höre ja nicht mehr zum Brotbacken auf.
    Meine Tochter: Konnte gerade nichts sagen, hatte ein großes Stück Wachauerlaberl im Mund.
    Was soll man da noch sagen, ein tolles Rezept Danke
    l.g.Armin

  30. Hallo Dietmar,

    jetzt habe ich einen richtigen Hunger auf Wachauer bekommen und Schuld daran bist du mit diesem Blog.
    Beim Durchlesen des Blogs habe ich außerdem feststellen müssen, mein Fachwissen sollte dringend aufgefrischt- bzw. ergänzt werden.
    In Zukunft nehme ich regelmäßig Nachhilfeunterricht auf dieser Seite.
    Freu mich schon auf die nächste Wissenserweiterung!

  31. Hallo Dietmar!
    Wachauer hab ich auch schon versucht. Muss noch üben. Werd aber nicht aufgeben.Das Video hat mir gezeigt wos bei mir noch hapert. Ich finde Videoanleitungen sind für Laien eine wunderbare Schulungsmöglichkeit. DANKE
    lg SAM

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