Roggenkorn
Die letzten Beiträge wurden den Vollkornfreunden gewidmet und neigen sich dem Ende. Nun eine kleine Zusammenfassung wie man gutes Vollkornbrot bäckt:
- Je feiner der Mahlgrad beim Weizenvollkornmehl, desto größer das Brotvolumen.
- Je gröber der Vollkornschrot, desto milder der Brotgeschmack.
- Enzymschwache Roggenvollkornmehle eignen sich besser zur Herstellung von Vollkornbroten.
- Das gesamte Salz kann bereits dem Quellstück oder Brühstück beigemengt werden. Der Salzanteil kann bei Vollkornbroten auf 1,5% der Gesamtmehlmenge reduziert werden.
- Bei zu warm angesetzten Quellstücken erhöht sich die Gefahr einer Fremdgärung – deshalb ist hier die Salzbeigabe empfehlenswert.
- Einige Fachbücher empfehlen bei Quellstücken eine kleine Menge Essig beizusetzten, aber dies beeinflusst den reinen Geschmack des Sauerteiges. Besonders bei Weizenvollkorngebäcken ohne Sauerteig neigen zu trockener und strohiger Krume, so dass neben dem Quellstück ein Hefe-Vorteig für Premiumgebäck geraten wird. Bei längerer Lagerung von über 8 Stunden muss das Quellstück (ohne Salz) im Kühlschrank gelagert werden.
- Brühstücke sind besser im Geschmack und in der Frischhaltung! Diese sind wegen der hohen Temperatur und geringen Stehzeit von 4 Stunden unanfälliger gegenüber Fremdgärung und verbessern außerdem durch die Bildung von Dextrinen nachweislich den Brotgeschmack. Einen weitern Vorteil bietet das Brühstück in der Teigherstellung – hier kann die Zugusstemperatur leichter gesteuert und erreicht werden.
- Beim Quell- und Brühstück verbessert ein Zusatz von getrockneten, gerösteten und fein vermahlenen Restbrot die Wasseraufnahme. Krumenbindigkeit und Brotgeschmack werden positiv beeinflusst.
- Wer sich neu auf dem Terrain Vollkornbrotherstellung begibt, dem wird eine 1-Stufensauerteigführung (Stehzeit über Nacht) geraten! Der Säuregrad steigt mit zunehmenden Feinheitsgrad der Vermahlung, so dass der Säuregrad bei Vollkornmehlen und extrafeinen Schroten fast doppelt so hoch liegt wie der bei groben Schrot.
- Mit Mischungen aus Grob-, Mittel- und Feinschrot lassen sich bei der Sauerteigherstellung die gewünschten Eigenschaften “der Reife, den Säuregrad und den Geschmack” beeinflussen.
- Vollkornsauerteige welchen aus groben Schrot hergestellt werden, müssen intensiv und lange geknetet/geschlagen werden (20-25 Minuten). Die ausgelösten Schleimstoffe verbessern die Bindigkeit des Hauptteiges und somit die Krumenelastizität des Brotes. ACHTUNG: Wird Anstellgut von groben Vollkornsauerteig entnommen, so sinkt der Säuregrad in den Keller und ist somit nicht zu empfehlen (max. 2-3mal).
- Bei Rezepturen von groben und feinem Schrot empfiehlt es sich den groben Schrot in den Sauerteig und den feinen Schrot in den Hauptteig einzubauen.
- Grundsätzlich gelten für die Vollkorn- und Schrotherstellung andere Knetzeiten – 10-15 Minuten bilden die untere Grenze der Knetzeit. Das sogenannte Klebergerüst baut sich beim Knetprozess nicht auf; lange Laufzeiten von 20 Minuten sind von Vorteil.
- Schrittweise Wasserzugabe führt zu einem besseren Ergebnis. In der Anfangsphase fest ankneten und erst nach 15 Minuten Wasser beigeben. Sollte die Kleberstruktur bei Weizen- und Dinkelvollkorn zerreißen, wird mit entsprechender Teigruhe und 2-maligen Falten/Zusammenschlagen ein optimales Ergebnis erziehlt.
- Bei Dinkelvollkornprodukten die Wasseraufnahme auf ein Maximum ausreizen.
- Anbacktemperaturen bei Vollkornbroten auf 220°C reduzieren; Backzeit entsprechend verlängern.
Rezept
für ein Teiggewicht von 1925g / 3 Stück zu je 642g
Gesamtrezeptur
| 400g | Roggenschrot fein | 40% |
| 200g | Roggenschrot mittel | 20% |
| 200g | Vollkornmehl | 20% |
| 200g | Roggenflocken | 20% |
| 850g | Wasser | 85% |
| 20g | Brotbrösel geröstet und fein vermahlen | 2% |
| 15g | Salz | 1,5% |
Sauerteig
| 200g | Roggenschrot grob |
| 200g | Roggenschrot fein |
| 400g | Wasser |
| 40g | Anstellgut |
Anstellgut im Wasser (35-40°C) auflösen und mit Schrot fein & grob 10 Minuten im Kneter mischen. Anschließend abdecken und und 15 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.
Brühstück
| 200g | Roggenflocken |
| 20g | Brotbrösel (geröstet & fein vermahlen) |
| 15g | Salz |
| 400g | Wasser (100°C) |
Roggenflocken mit Brotbrösel und Salz trocken vermischen und anschließend mit kochenden Wasser übergießen. Kurz vermischen und zugedeckt 3-4 Stunden quellen lassen.
Hauptteig
| 840g | reifer Sauerteig |
| 570g | abgekühltes Brühstück |
| 200g | Roggenschrot fein |
| 200g | Roggenvollkornmehl |
| 100g | Wasser (ca.!!) |
Herstellung
- Alle Zutaten bis auf Wasser zusammen ankneten (nur Wasser schütten wenn der Teig sich nicht ordentlich vermischen lässt!). In diesem Zustand mischt die Knetmaschine 15 Minuten.
- Erst nach den 15 Minuten wird dem Teig Wasser hinzugefügt und der gewünschten Festigkeit angepasst. Sollten die 100g Wasser nicht reichen, so kann zusätzliches Wasser nachgeschüttet werden.
- Gesamte Mischzeit ca. 25 Minuten.
- Nach der Teigherstellung dem Teig eine 30-45 Minuten Teigruhe gegönnt.
- Anschließend in gewünschte Größe teilen, rund formen und länglich ausrollen.
- Bei voller Gare (ca. 50-60 Minuten) mit leichten Schwaden bei 230°C in den Ofen schieben. Schwaden nach 5-6 Minuten ablassen und Anbacktemperatur auf 185-190°C reduzieren.
- Gesamtbackzeit ca. 80-90 Minuten.
INFO: getrocknete Brotbrösel können nach belieben erhöht werden – hierfür die Wassermenge anpassen! Ebenso habe ich auf Gewürze verzichtet um den reinen Geschmack des Vollkornbrotes besser wahrnehmen zu können.












122 Kommentare
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Roman
… und im Ofen.
Später mehr …
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Roman
Oh … Hallo Ditmar und die anderen Leser/innen,
Ich hoffe die Anrede ist politisch korrekt 😉
Ich muss zugeben, ich habe “fremdgebacken” … sorry.
Aber der Teig für`s Roggenkorn ist auch schon angesetzt! 🙂
Fotos sind vom Jausenbrot / Mischbrot
Viel Wasser im Mund vom Gucken 🙂
Lg Roman
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Dietmar Kappl
🙂 🙂
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Roman
Hallo zusammen, hallo Dietmar,
nach vielen Problemen mit meinem AS habe ich mir ein neues AS von der Bio Bäckerei Spiegelhauer bestellt.
Meine Probleme mit AS waren: In der kühleren Jahreszeit habe ich schon immer ein leichtes Feuchtigkeitsproblem in meinem Keller. Das AS habe ich zum Auffrischen in einer Box mit Terrariummatte zum Auffrischen gestellt. Egal welche Temp. ich eingestellt habe, hatte ich nach ein paar Std. Kahmschimmel auf dem AS. Beim pastösen AS auch weiße kleine Schimmelflecken. Mein erster Gedanke war, dass eventuell Schimmelsporen im Keller / Luft zum bzw. ins AS gelangen konnten. Also Umzug in den Flur (zur Begeisterung meiner Frau :-), mit der Box. Hat auch nicht geholfen, mein neu gezogenes AS wollte und wollte nicht wie im Sommer. Nun hatte ich die Nase voll und habe mir eins im WWW bestellt, siehe oben. Mein letztes Roggenkorn vor 3 Monaten, war der absolute Reinfall! Ich hatte es aber schon bei der Herstellung vom ST gemerkt, sehr wenig Volumenzunahme, nicht porig genug, schwacher Geruch und schmeckte fade. Dementsprechend auch das Backergebnis, welcher in den Müll wanderte :-0
Samstag ist mein neues Roggen-Demeter-AS angekommen und heute bin ich wieder im vollen Backprozess ;-)) Der ST war schon ein Traum, dann den Teig geteilt und ab in die Formen …. nach 57 Min. auf Gare …. einfach toll !!!
Jetzt geht es mir wieder gut …. wollte einfach mal berichten und bin froh über jeden Erfahrungsaustausch! Bis dann Gruß Roman
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Dietmar Kappl
Hallo Roman,
ja der Sauerteig ist der Schlüssel zum Erfolg 😉
Danke für die Info und zum Glück passt es jetzt wieder 😉
Lg. Dietmar
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Roman
… so die kleinen Prachtkerlchen sind ausgebacken … 🙂
Schöne Woche euch!
Gerade hat mein Postbote mir meinen Lievito Madre gebracht :-)) FREUDE
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Dietmar Kappl
jawoi 🙂 🙂
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Simone
Hallo Dietmar,
bei größeren Teigmengen passiert es mir häufig, dass ich kleine Klumpen/Klümpchen vom Brühstück im Hauptteig drinnen habe, auch wenn ich zuerst die Schüttflüssigkeit des Hauptteiges noch mit dem Brühstück gut vermische/verknete. Was kann man da machen?
lg Simone
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Robert Schüller
Hallo Simone,
erst heute beschäftige ich mich mit diesem Rezept zum ersten Mal und bin auf deine Frage gestoßen.
Ich hoffe, dein Problem ist schon gelöst, ansonsten kenne ich Rezepte ( z.B. bei “Plötzblog-Lutz Geißler), bei diesen werden die Brühstücke (sie kommen z.T. aus dem Kühlschrank) vor dem Kneten mit heißem/kochenden Wasser aufgerührt.
Viele Grüße vom Niederrhein, Robert
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Rupprecht
Hallo Dietmar
kannst Du bitte das Rezept vom Juli Kurs – Brot mit Weißkraut und Speck- in den Block stellen.
War einfach genial, ist mir aber abhanden gekommen.
Danke
LG
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Dietmar Kappl
Hallo Rupprecht,
ich versuche es bald im Blog zu veröffentlichen 😉
Lg. Dietmar
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David
Ich geb dem Teig immer noch einen Esslöffel Rübenkraut mit dazu. Dadurch wird es noch fluffig und die Kruste schön locker knusprig.
Auserdem gerne auch 250g Wallnüsse rein geworfen
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Dietmar Kappl
Das fällt dann unter die Tuning Szene 🙂 🙂
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Roman
Hallo Dietmar,
ich habe das Roggenkorn schon 3 mal nachgebacken …. sehr sehr lecker.
Beim 2. mal hatte ich die Menge der Flocken reduziert und mit Grünkern weich gekocht.
War auch prima. Nun möchte ich beim nächsten mal mein AST vorher gut auffrischen, um den Trieb besser zu aktivieren…mal sehen ob es klappt. Welche Größe haben eure Formen?
Vielen Dank für deinen tollen Blog hier.
Gruß Roman
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Körnle
Hallo,
danke für deine tollen Rezepte!!! … und diese mit uns teilst.
Das Roggenkorn habe ich nun zum 3. mal gebacken …. richtig richtig toll.
beim 2. Versuch hatte ich zu den Flocken noch Grünkern gegeben, jedoch dann weich gekocht. War auch klasse, ist jedoch nicht so aufgegangen, aber sehr saftig. Das nächste mal werde ich mein AST vorher auffrischen, um einen noch bessern Trieb zu bekommen. Deine Brote sehen so hoch aus .. mal sehen. Es macht auf deinen Seiten sehr viel Spaß zu stöbern … 😉
Gruß Roman
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Dietmar Kappl
Hallo Roman,
die sehen TOP aus 😉
Vollkorn hat einfach keinen so starken Trieb wie Mehl.
Lg. Dietmar
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Kira
Vielen Dank für deine tollen Rezepte!
Dies ist mein erstes fast reines Vollkorn Roggenbrot, da sonst nur ca 50 g Dinkelflocken und Saaten enthalten sind. Die Porung könnte besser sein, aber es schmeckt sehr gut!
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Dietmar Kappl
Hallo Kira,
um eine etwas luftigere Krume zu bekommen, musst du entweder den Teig weicher, oder den Sauerteig zuvor einmal auffrischen und die TA im Sauerteig um 10 Punkte zu erhöhen. Finde aber die Krume in echt klasse 😉
Lg. Dietmar
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Silke
Ein Freund von mir hätte gerne ein Brotrezept mit einem Brühstück aus Roggenschrot und einem Kochstück aus Roggen- und Dinkelkörner. Was muss dabei beachtet werden? Könnte ich hier die Flocken auch durch Körner ersetzen?
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Dietmar Kappl
Hallo Silke,
ja du kannst die Flocken durch Körner ersetzten – du musst diese aber einkochen 😉
Lg. Dietmar
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Martina
Ich hatte sooo einen Gusto auf Vollkornbrot und da hab ich das Roggenkorn Rezept entdeckt und das hat mich sofort gepackt. Dieses Rezept ist ein Hammer! Saftig und g’schmackig. Ich hatte nur Haferflocken und da nur 10 dag, naja, Saaten hab ich immer daheim, so wurden einfach Kürbiskerne, Leinsamen und Sonnenblumenkerne zusätzlich im Brühstück verarbeitet. Passt ihm gut und Körndln gehn immer. Gebacken hab ichs im Buchenbackrahmen. Mach ich sicher wieder. VIELEN DANK für das spitzen-Rezept. LG, Martina
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Dietmar Kappl
Hallo Martina,
boa das ist der Hammer – 100 Punkte 🙂 🙂
Mehr geht nicht!
Respekt
Lg. Dietmar
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Martina
Vielen Dank! Ich bin vollauf begeistert. Das Brot reiht sich in meiner Beliebtheitsskala ganz weit vorne ein 😍
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Martina
Hier noch der Abschnitt. Klappt nicht 2 Bilder hochzuladen und das andere auch gedreht. Blöd, bei mir im Album ist es richtig
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Dietmar Kappl
Rundum perfekt 🙂
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Manuela
Hallo. Ich habe eine Frage. Ist dieses Brot glutenfrei? Ich dachte nämlich, Roggen enthält auch Gluten. lg Manuela
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Dietmar Kappl
Nein leider nicht 🙁
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Ralph
Dietmar, deine Rezepte sind alle super! Und dieses Vollkornbrot ist ein Gedicht! Habe es aus Mangel an Roggenflocken mit einer 5-Korn Flockenmischung gebacken.
Vielen Dank für die tolle Seite!
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Dietmar Kappl
Hallo Ralph,
das Brot sieht auch wie eines aus 🙂
Freut mich wenn die Rezepte klappen!
Lg. Dietmar
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Karin
Hier nochmal die Bilder in der Übersicht
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Dietmar Kappl
Schaut doch schon SUPER aus 🙂
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Karin
Danke für die Rückmeldung. Schmeckt bislang auch von allen Roggenvollkornsauerteigbroten am allerbesten. Es ist mild und dennoch mit viel Geschmack und schmeckt einfach so “rund”.
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Karin
Hallo Dietmar, 1000000 Dank nochmal für deinen “erste-Hilfe-Support” bei meinem Brotfehler mit dem Hohlraum unter der Kruste. Ich finde es aussergewöhnlich, dass du dir so viel Zeit nimmst für diesen tollen Blog hierund die vielen Erklärungen. Ich habe mich an alle deine Ratschläge gehalten, das Mehl und Schrot stand nach dem Mahlen zwei Wochen und ansonsten habe ich mich genauestens nach den Anweisungen des Roggenkornrezeptes von dir gehalten. Und , jiiippiiieeehhh, kein Hohlraum mehr unter der Kruste. Meine KitchenAid hat tatsächlich mit dem Teig zu kämpfen gehabt und es kaum geschafft, der Teigklumpen wanderte am Anfang über den Schüsselrand (grosse Schüssel) nach oben bis ins Rührwerk, nach Beigabe von etwas (40ml) Wasser hatte ich dann eine grosse feste dicke Kugel am Flachrührer, die durch den restlichen Teig rührte. also habe ich immer mal gewechselt zwischen Flachrührer und Knethaken. In der Kastenform habe ich den Teig fast 90 min gehabt, weil er erst dann Anzeichen machte leichte Risse oben zu kriegen und meine Fingerprobe befriedigend war. bin an der stelle immer noch unsicher, wann die volle gare erreicht ist. Ich füge ein paar Fotos an, vielleicht fällt dir das noch was ein. ich bin eigentlich zufrieden fürs erste Mal mit dem Rezept. Meine Kastenform ist sehr groß, daher ist das Brot flacher als bei dir oder ist es nicht genug hochgegangen? Gibt es ein Rezept, welches “leichter” für die KitchenAid ist? Oder kann ich etwas mehr Wasser einfach zufügen, ohne Nachteile? Herzliche Grüße, Karin
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Dietmar Kappl
Hallo Karin,
hab ich gern gemacht und ich überlege und spiele mit dem Gedanken diesen Dienst wirklich 1-2 Wöchentlich anzubieten – hab hierfür schon einige Ideen 🙂 🙂
Bleib fürs erste bei diesem Rezept und versuche dieses zu optimieren – so kommst du schneller deiner Fehlerquellen auf die Schliche!
Wichtig für dich: Fest ankneten und anschließend kannst du die Wassermenge nach belieben erhöhen – das bringt mehr Saftigkeit. Eventuell einmal ein Kochstück einbauen 😉
Lg. Dietmar
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Karin
Das werde ich übernächste Woche direkt mal machen! Danke. Ich werde berichten. Ich bin gespannt auf deine Ideen, den wöchentlichen Brotsupport anzubieten. Sollte sich aber auch für dich lohnen 😉
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Jutta
Lieber Didi, könntest du noch sagen, wie gross deine Backformen sind. Meine waren leider zu gross und somit das Brot ziemlich flach – aber es schmeckt hervorragend. Kann es auch sein, dass ich nicht Vollgare hatte (Krumenrisse oben). LG Jutta
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Dietmar Kappl
Hallo Jutta,
ich messe meine Backformen morgen ab 🙂
Dein Brot ist aber MEGA!!!!!!
(Gare hat gepasst und auch dein Sauerteig wird TOP geführt – sieht man an der Porung 😉 )
Lg. Dietmar
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Jutta
Guten Morgen, jetzt hast du mich gleich ein wenig stolz gemacht. Danke. Kannst du bitte auch noch sagen, wie hoch die Kastenform bei Roggenbroten gefüllt sein sollte, um eine schöne Form zu bekommen? Vielen Dank und einen schönen Tag, Jutta
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Dietmar Kappl
Maße: 14x7x8cm (L/B/H) 😉
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Anton
Hi Dietmar,
bist du dir sicher, richtig gemessen zu haben? 7cm Breite? Das wäre ja schon klein. Bin gerade am Umrechnen, wieviel Teig ich für meine Formen brauche, meine hat Innenmaße 30x11x7cm (L/B/H). Danke für kurze Verifizierung 😀
LG,
Anton
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Dietmar Kappl
Hallo Anton,
ich vermute minimum 1200 – maximum 1400g Teigeinlage 😉
Lg. Dietmar
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Irene
Lieber Dietmar,
mein Bruder – Schorsch – hat mich auf deinen blog aufmerksam gemacht. Ich habe schon einiges hier gelernt. Dein Video übers Mohnflesserl flechten zum Beispiel habe ich mir so oft angeschaut, bis meine Brioche-Zöpfchen einwandfrei funktioniert haben. Danke für deine Mühe.
Im Gegensatz zu meinem Bruder liebe ich Vollkornbrot, backe schon seit 15 Jahren mein eigenes, seit 9 Jahren mit Sauerteig. So habe ich das Roggenkorn-Rezept als erstes von deinen Rezepten nachgebacken. Beim ersten Mal genau nach Anleitung. Der Geschmack und die Frischhaltung waren wunderbar, aber ich mag Brot mit feingemahlenem Mehl einfach lieber. So habe ich beim zweiten Mal zwar das Brühstück nach Anleitung gemacht (nur mit gemischten Flocken, weil ich keine reinen Roggenflocken bekommen habe), habe aber sonst keinen Schrot verwendet, sondern nur feingemahlenes Mehl. TA ungefähr 185. Ich habe das Brot insgesamt 90 Minuten gebacken, davon 30 ohne Form. Dennoch gab es immer noch “Krumenwürstchen”. Hast due iene Idee, woran das liegen kann? Ich schicke ein Bild vom Anschnitt mit. (Das Brot ist hell, weil ich mit Lichtkornroggen backe, der wächst hier fast vor der Haustür.)
Vielen Dank! Irene
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Dietmar Kappl
Hallo Irene,
ich vermute eine zu weiche Teigfestigkeit in der Anfangsphase!
Du musst deinen Teig extrem fest ankneten – nur so erreichst du eine gute Bindigkeit deiner Krume.
Erst nach der ersten Mischphase darf das Wasser erhöht werden 😉
Lg. Dietmar
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Irene
Lieber Dietmar,
danke für den Tipp. Ich knete von Hand, da ist das eine echte Herausforderung. Da muss ich zumindest die Hände immer wieder nass machen, um überhaupt sinnvoll kneten zu können.
Und diesmal war es auch noch die anderthalbfache Menge an Teig …
LG Irene
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Dietmar Kappl
Hallo Irene,
boa ich ziehe den Hut vor jedem der mit der Hand knetet!!!
RESPEKT 😉
Lg. Dietmar
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Irene
Und es ist ja eigentlich nicht so, dass das Brot krümelt, sondern es klebt etwas von der Krume am Messer, das gibt dann kleine feuchte Würstchen. Ansonsten ist die Krume elastisch und stabil.
Irene
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Dietmar Kappl
Das ist aber zu verkraften 😉
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Alicia
Guten Morgen Dietmar, tolles Rezept, ich freue mich aufs nachbacken. Bisher habe ich Brote nur frei geschoben, welche Kastenform empfiehlst du für das Brot? Und mahlst du den Schrot selbst und lässt ihn ein paar Tage stehen (Enzyme) oder kaufst du ihn ein? Viele Grüße Alicia
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Dietmar Kappl
Hallo Alicia,
die Form des Kastens ist eigentlich egal – suche dir einfach eine Form aus welche dir am besten passt 😉
In der Backstube verwende ich bereits vermahlenes Getreide vom Müller, aber hier für den Blog hab ich selber Getreide vermahlen + einige Tage ablagern!!!
Lg. Dietmar
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Lisa
Lieber Dietmar,
Nachdem endlich meine Kombimühle von Komo angekommen ist, musste natürlich dieses Rezept ausprobiert werden. So viel Schrot, Vollkornmehl und Flocken für ein Rezept – da lief die Mühle gleich mal auf Hochtouren.
Ich habe mit Waldstaudenroggen gebacken und brauchte etwas mehr Flüssigkeit als angegeben, um den Teig in der Kenwood kneten zu können.
Was kann ich denn gegen die Krumenröllchen noch machen? Doch zu viel Flüssigkeit? Länger stehen lassen bevor ich es anschneide?
Und etwas Übergare, oder? Wegen des Einsinkens oben an der Kruste.
Liebe Grüße
Lisa
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Dietmar Kappl
Hallo Lisa,
Krümeln verhindert man durch:
– besser, länger und fester ankneten!!!!
– etwas länger Backen
Das Brot hatte leichte Übergare 😉
Lg. Dietmar
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Lisa
Danke für deine Antwort.
Woran erkennt man denn, dass man lange genug geknetet hat und dass die Konsistenz passt? Bei Schrotteigen bin ich mir sehr unsicher.
Ich halte mich immer an deine Zeitangaben und gebe sogar noch etwas zu, weil die Kenwood so ihre Schwierigkeiten mit den festen Schrotteigen hat.
Das angehängte Bild ist vom “Pumpernickl mit grobem Schrot”-Rezept. Das Brühstück nach 20min kneten auf der kleinsten Stufe. Ist das so in Ordnung? Mir kommt es sehr fest vor.
Liebe Grüße
Lisa
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Dietmar Kappl
Hallo Lisa,
das Vollkorn kann man nie lange genug kneten 😉
Pumpernickel lieber etwas fester als zu weich!!!!!
Lg. Dietmar
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Tina
Hallo Dietmar,
das sieht lecker aus. Kann man den gesamten oder 2/3 Teig auch in einer großen Form backen? Oder gibt es dann schnell Risse? Ich habe nur 1 bzw. 1,5kg Formen.
Vielen Dank und Gruß Tina
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Dietmar Kappl
Hallo Tina,
klar kannst du auch alles in einem großen Stück backen 😉
Lg. Dietmar
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