Sylter Sauerteigbrot
Eine Hommage an das Gaues Sylter Weißbrot
Kennst du das Gefühl, wenn du ein Rezept ausprobierst und plötzlich das Ergebnis vor dir siehst und denkst: „Moment mal, das kommt mir bekannt vor…“ Genau das passierte mir neulich in der Schaubäckerei. Ich zog einen Laib aus dem Ofen, der mich sofort an ein Brot erinnerte, das längst Legendenstatus erreicht hat: das Gaues Sylter Weißbrot.
Jetzt fragst du dich vielleicht: Was ist so besonders an einem Weißbrot? Nun, dieses Brot ist alles, nur nicht das, was man von einem „Weißbrot“ erwarten würde. Es kommt dunkel, knusprig und mit einem Charakter daher, der seinesgleichen sucht. Der Name ist reine Ironie – denn dieses Brot ist so weit von der Vorstellung eines schneeweißen, fluffigen Brotes entfernt wie Sylt von den Alpen.
Hinter diesem Meisterwerk steckt ein Bäcker, der mindestens genauso legendär ist wie sein Brot. Sein Leitsatz? „Über Geschmack lässt sich nicht streiten – wer keinen hat, kriegt auch keinen!“ Das sagt alles. Er backt, wie er will, und wenn du das Brot nicht magst, liegt das sicher an deinem Geschmack – oder eben dem Mangel daran.
Das Gaues Sylter Weißbrot wird so dunkel ausgebacken, dass man fast meinen könnte, der Bäcker hat es zu lange im Ofen gelassen. Aber das ist Absicht! Diese fast schwarze Kruste, die beim Schneiden nur so knirscht, umschließt eine zarte, luftig-weiche aromatische Krume, die das perfekte Gegenstück zur harten Schale bildet. Der Kontrast ist genial und überraschend – genau wie der Bäcker selbst.
Wenn du also das nächste Mal in der Küche stehst und ein Brot backst, denk an das Gaues Sylter Weißbrot. Geh ruhig an deine Grenzen, backe es dunkel, mach es knusprig und vor allem: Hab Spaß dabei! Denn am Ende des Tages gilt: „Über Geschmack lässt sich nicht streiten – wer keinen hat, kriegt auch keinen!
Rezept
für ein Teiggewicht von 2012g
Cuvèe Sauerteig
Stufe 1 / Grundsauer
| 100g | Roggenmehl Type 960/997 |
| 70g | Wasser 30°°C |
| 5g | Anstellgut |
- Anstellgut im Wasser auflösen und mit Roggenmehl verkneten. Anschließend bei Raumtemperatur 22-24°C / 12-18 Stunden reifen lassen.
Stufe 2 / Vollsauer
| 175g | reifer Grundsauer |
| 200g | Weizenmehl Type 550/700 |
| 320g | Wasser 35°C |
- Grundsauer im Wasser auflösen und mit Weizenmehl schaumig schlagen.
Anschließend 3 Stunden bei 30°C reifen lassen
Info zum Cuvèe-Sauerteig
Brotaroma
| 50g | getrocknetes und fein vermahlenes Restbrot |
| 200g | Wasser 20°C |
- Restbrot mit Wasser im Wasser fein mixen und bis zur Weiterverarbeitung im Kühlschrank lagern
(max. 24 Stunden).
Hauptteig
| 695g | reifer Cuvèe Sauerteig |
| 700g | Weizenmehl 700/550 oder Tipo00 |
| 250g | eingeweichtes Brotaroma |
| 300-350g | Wasser 10°C |
| 22g | Salz |
Herstellung
- Sauerteig, Mehl und Wasser 2 Minuten langsam miteinander mischen.
- Anschließend 30 Minuten zur Fermentolyse stehen lassen.
- Nach der Fermentolyse Salz hinzugeben und 8 Minuten im langsamen Gang mischen.
- Sobald sich der Teig von der Kesselwand zu lösen beginnt, den Teig weitere 2 Minuten im schnellen Gang kneten.
- Knetgeschwindigkeit reduzieren und Brotaroma hinzufügen. Sobald dieses untergeknetet wurde, den Teig abermals schnell auskneten.
- Nach der Teigherstellung den Teig in eine geölte Teigwanne geben und zugedeckt bei Raumtemperatur reifen lassen.
- Teig nach 60 Minuten falten.
- Anschließend weitere 120 Minuten bei Raumtemperatur reifen lassen.
- Zur Aufarbeitung sollte der Teig eine Volumenzunahme von 40-50% erreicht haben. Hierfür den Teig auf eine bemehlte Arbeitsplatte kippen und zu einem rechteckigen Teigstück formen. Nun den Teig von zwei Seiten in die Mitte falten und mit dem Teigschluss nach oben in den Gärbehälter legen.
- Mein Tipp: Den Teigbehälter zuvor mit Olivenöl auspinseln und mit Eclats ausstreuen!
- Der geformte Teig reift nun im Kühlschrank bei 4°C für 14-20 Stunden.
- Vor dem Backen den Teig auf einen bemehlten Backschieber kippen und mit einem scharfen Messer in Kreuzform einschneiden.
- Gebacken wird der Teigling im vorgeheizten Backrohr bei 235°C mit kräftigem Schwaden.
- Die Backtemperatur auf 225°C reduzieren und kräftig ausbacken.
- Backzeit gesamt: ca. 45 Minuten.














221 Kommentare
Kommentar erstellen
Hanne Baumann
Lieber Dietmar, das Sylter Brot habe ich das erste Mal in der Bäckerei Junge in Binz/Rügen entdeckt. Von diesem Brot mit der dunklen Kruste und weicher Krume war ich geschmacklich begeistert. Aber dank dir und deinem tollen Rezept kann ich es ja selbst backen. Vielen Dank. LG Hanne Baumann
Antwort erstellen
Whendy
Hallo lieber Dietmar,
Ich bin ein großer Fan deines Blogs (eine Bereicherung!). Bei diesem Rezept habe ich nach den letzten 2 Stunden Teigruhe beim Herauskippen mega Stress gehabt, weil der Teig so auseinander geronnen ist (325 g Wasser, 550) und tatsächlich nicht formbar war; Trotzdem habe ich die beiden Teigstücke irgendwie in die Gärkörbchen hantiert und in die Übernachtgare (etwa 21 h) gegeben. Beim Ausbacken waren die zwei echt flach, sind aber danach semi aufgegangen. Ich weiß echt nicht was ich gerade bei flüssigen Teigen falsch mache, besonders in Bezug auf die Form! (geschmacklich sind sie top); meinen Sauerteig (Vollkornroggen 1:2:2) habe ich am Vortag des 1. Cuve Sauerteigs aufgefrischt; Eclats hatte ich keine, ersetzt durch mittel gemahlenes Weizen+ inaktives Backmalz, geknetet mit Wilfa Pro Baker, 2 g mehr Salz. Ich freu mich auf deine Antwort. Hier das Ergebnis, geschmacklich sehr gut!
LG
Antwort erstellen
Dietmar Kappl
Hi,
also mich stören solche Brote in der Form überhaupt nicht – im Gegenteil!!
Was ich nicht mag sind aufgezogene Brote – deins finde ich klasse 🙂
Wenn dir der Teig wenig Stabilität aufweist, kann dies folgende Ursachen haben:
– zu knapp ausgeknetet
– zu knappe teigreife vor der Aufarbeitung
– Teigling mit zu wenig Spannung aufgearbeitet
– zu warem Lagertemperatur im Kühlschrank
– eventuell zu früh mit Plastikfolie abgedeckt (achtung ich würd das komplett weg lassen – da geraten die Teiglinge nur immer auf Übergare)
Lg. Dietmar
Antwort erstellen
Whendy
Lieber Dietmar,
Vielen Dank für die Tips. Ich hab die Teiglinge für die Übernachtgare in die Gärkörbchen in Geschirrtücher gepackt und damit abgedeckt (4 Grad). Bezüglich Abdecken bin ich mir nie sicher ob das grundsätzlich nötig ist, wenn diese sowieso mit Mehl bestäubt werden. Der Fenstertest war nach dem Auskneten eigentlich ideal (denke ich). Bei der Gare draußen, benutze ich immer gerne eine Wärmematte für Pflanzen. Ich glaube für das Brotbacken muss man ein Gespür dafür bekommen, deswegen sind deine Rezepte sowie die Kommentare so hilfreich!! Am nächsten Tag hat das Brot so gut geschmeckt!! Hier nochmal ein Foto von den ganzen Laiben.
Vielen Dank für die Rückmeldung und für dein Engagement! 🙂
Antwort erstellen
Dietmar Kappl
Hallo Whendy,
bei dem Ergebnis kann man nur gratulieren 🙂 🙂
Perfekte Krustenfarbe!!!
Lg. Dietmar
Antwort erstellen
Maria
Lieber Dietmar,
es macht so viel Spaß, deine Rezepte auszuprobieren. Ich habe mich heute an das Sylter Brot getraut. Als ich das Brot gestürzt habe, dachte ich das wird eine Flunder werden, ist aber doch gut gelungen und sooo lecker 😋
Vielen lieben Dank.
Maria
Antwort erstellen
Dietmar Kappl
🙂 🙂 weit weg von der Flunder 😉
Das kann ich mir gut vortsellen als das aus sdem Ofen kam!!
Lg. Dietmar
Antwort erstellen
Tom Whiteman
Das nächste Mal würde ich zwei Brote machen, aber der Cuvèe-Sauerteig ist der Hammer!!
Antwort erstellen
Dietmar Kappl
Hallo Tom,
ja ich hatte gestern Kurs und hatte diesen Saiuerteig in verwnedung – Ergebnisse siehe FB und Instagram (der absolute HAmmer!!!!!)
Lg. Dietmar
Antwort erstellen
Daniela
Hallo Dietmar, ich habe nur den Thermomix zum Kneten zur Verfügung. Wird das zum Auskneten reichen? Auf Teigstufe? Oder was kannst du empfehlen? Liebe Grüße Daniela
Antwort erstellen
Dietmar Kappl
Hallo Daniela,
beides, aber bitte nicht über 750g Teiggewicht 😉
Lg. Dietmar
Antwort erstellen
Regina
Was für ein „Hammer Brot“! Grossartiger Geschmack 🤩- leider ist dieses Mal (gestern) die Porung verloren gegangen?! Übernacht Stock Gare , sehr luftig und gut aufgegangen, Aufwärmen, dann Formen und nochmals 30 min bei Raumtemperatur ruhen…. finde den Fehler ?! 😞 Liebe Grüße aus Tirol
Antwort erstellen
Dietmar Kappl
Danke Regina 🙂
Antwort erstellen
Daniela
Hallo, mit welchem Mehl kann ich das 969/977 in Deutschland ersetzen, um die großporige Krume zu erhalten?
LG
Antwort erstellen
Dietmar Kappl
HAllo Daniela,
boa das dieser Tippfehler noch keinem aufgefallen ist 🙂
Schon ausgebessert 😉
(naja ich könnte auch sagen ich habs selber gemahlen und hatte einen Ausmahlungsgrad von … 🙂 )
Lg. Dietmar
Antwort erstellen
Daniela
Super. Hatte ich mir fast gedacht. Aber man weiß ja nie bei diesen vielen Mehlsorten… 😅 Dann versuche ich mal mein Glück 🍀🤩Dankeschön
Antwort erstellen
Laurenz
Hej Dietmar,
tolles Rezept, bin sehr gespannt wie es wird. Wann kann ich den Dampf ablassen? Oder bleibt der drin?
Beste Grüße und danke vorab.
Laurenz
Antwort erstellen
Dietmar Kappl
Hallo Laurenz,
muss nicht abgelassen werden, kann aber wenn du willst kannst du nach 20 Minuten ablassen.
Über eine so lange BAckzeit befindet sich kaum mehr Schwaden im Ofen.
Lg. Dietmar
Antwort erstellen
Simon
Hallo Dietmar, ich habe das Problem, dass mein Teig nach der Teigruhe, also vor dem aufarbeiten nicht mehr richtig dehnbar ist. Wenn ich hier den Fenstertest machen, reist mir dieser relativ schnell. Eine dünne Teighaut ist nicht mehr zu erkennen, obwohl ich nach dem Kneten den Fenstertest wunderbar machen kann. Teigruhe war bei mir ca 3 Std. bei einer TA von 172-174. Ca. 25 % des Mehls wurden bei diesem Teig versäuert. Was mache ich hier nicht richtig oder ist das normal? Das selbe Problem habe ich auch bei Dinkel. Grüße Simon
Antwort erstellen
Dietmar Kappl
Hallo Simon,
das ist eine Kombination aus einem zu warmen Teig und einem zu sauren Sauerteig.
Ich empfehle dir die Teigtemperatur nicht über 26°C zu führen und den Sauerteig frischer zu verwenden.
Lg. Dietmar
Antwort erstellen
Chris
Servus Dietmar,
das Brot schmeckt am 2ten und 3ten Tag unverändert. Bei anderen Rezepten mit Sauerteig, zuletzt „La Miche“, schmeckt am 2ten Tag die Säure zunehmend vor. Beide Rezepte arbeiten aber mit dem Cuvee-Sauerteig. Woran liegt das?
Liebe Grüße
Chris
Antwort erstellen
Dietmar Kappl
Hallo Chris,
kann zum einen an der Reife des Sauerteiges oder an der Menge der Dosierung liegen – hast du diese ebenfalls verglichen?
Lg. Dietmar
Antwort erstellen
Chris
Hallo Dietmar,
Menge und Reifezeit halte ich ein. Ich habe für mich aber zwei Stellschrauben identifiziert:
1. Die zweite Stufe kann ich erstmals konstant bei 30 bzw. 32 Grad halten.
2. Mein ASG wird wöchentlich erneuert mit 5 g auf 30 g Wasser+30 g Roggenvollkorn. Wasser mit rund 20 Grad. Und nach rund 5-6 h wandert der Ansatz in die Kühlung bis zum nächsten Mal. Hier vermute ich das Problem.
Liebe Grüße – Chris
Antwort erstellen
Dietmar Kappl
Eigentlich alles richtig !!
Antwort erstellen
Alexandra
Man muss doch jeden Trend mal mitmachen.. und dieses ist für mich definitiv die beste Version
Antwort erstellen
Dietmar Kappl
Hallo Alexandra,
schaut MEGA aus – tolle Krume !!!!
Lg. Dietmar
Antwort erstellen
Sönke
Das liest sich richtig lecker. Wie groß ist der Gärbehälter für die letzte Stückgare?
Antwort erstellen
Dietmar Kappl
Eine Teigwanne mit ca. 25×35 cm
Antwort erstellen
Sascha
Ein sensationelles Brot und für mich eins der schmackhaftesten hellen Weißbrote überhaupt.
Nachdem ich neulich ein Sylter bei unserem Bäcker gegessen habe musste das Rezept einfach ausprobiert werden.
Der weiche Teig ist nicht ganz so einfach zu bewältigen…Aber nach der Kühlschrankgare wird er perfekt.
Antwort erstellen
Sascha Keuper
Die Krume war auch der absolute Knaller…Potential fürs neue Lieblingsbrot der Familie
Antwort erstellen
Dietmar Kappl
Sascha das schaut wirklich nach einem Alltagsbrot aus 🙂
Antwort erstellen
Dietmar Kappl
Brot backen kann so MEGA sein – alles perfekt 🙂
100% erreicht 😉
Antwort erstellen
Sarah Schubert
Schon länger bin ich auf der Suche nach einem stimmigen Rezept für das Gaues Sylter. Vielen Dank für dieses tolle Rezept! 🙂
Mein zweiter Versuch ist schon deutlich besser gelungen als der erste, aber zwei Punkte beschäftigen mich noch:
1. Porung optimieren: Ich hätte gern eine noch großporigere, unregelmäßigere Krume. Im Vollsauer kam bei mir Typo 0 Violett von Bon’gu zum Einsatz, im Hauptteig Manitoba. Frage: Könnte z. B. das Vittoria-Mehl durch seine Kleberstruktur ggf. zu einer offeneren Porung beitragen? Gibt es Erfahrungswerte zur gezielten Porensteuerung bei diesem Teig?
2. Aufarbeitung vor dem Backen: Nach dem Kaltstück in der Gärwanne (über Nacht) bin ich unsicher:
Wird das Brot direkt aus der Wanne aufs heiße Rost (bzw. Backstahl/-stein) gegeben, also ohne nochmaliges Wirken/Formen? Oder bringt ein sanftes Re-Shaping kurz vor dem Einschießen einen besseren Ofentrieb (z. B. mehr Spannung auf der Oberfläche) auf Kosten der eingeschlossenen Gärgase?
Tipps willkommen: Was ist hier sinnvoller, maximal schonend belassen oder vor dem Einschießen nochmal Spannung reinbringen?
Die Krume ist grundsätzlich super weich und saftig, die Kruste sehr aromatisch. Ich habe das Brot vor dem Einschießen in Sesam gewälzt, absolut empfehlenswert! 🙂
Antwort erstellen
Dietmar Kappl
Hallo Sarah,
1. das Vittoria hilft alle male eine bessere Porung zu bekommen.
2. ich habe es direkt vom Kühlschrank in den Ofen geschoben – bekomme so immer die besten Ergebnisse 😉
Lg. Dietmar
Antwort erstellen
Bent
Hallo,
So langsam wirds. Ich habe das Brot jetzt zum dritten Mal nach diesem Rezept gebacken. Bislang jedoch jeweils im Topf, da mir der Teig immer zu instabil schien.
Kruste, Krume und Geschmack sind außerordentlich.
Eins meiner ( unserer ) Lieblinngsbrote.
Anmerkung:
Auch mir erscheint die Wasserzugabe beim Brotaroma deutlich zu viel zu sein. Ich nehme die Hälfte ,also 100 Gramm und drücke es vor der Hinzugabe auch noch etwas aus.
Antwort erstellen
Dietmar Kappl
Hi,
das kann jeder für sich entscheiden – ich weiche mein Restbrot lieber mit etwas zuviel Wasser ein als zu wenig.
Reduziere lieber die Wassermenge im Hauptteig als im Restbrot.
Lg. Dietmar
Antwort erstellen
manuela Wagner
Hallo Dietmar,
ich bin ein Fan deiner Homepage und deiner Rezepte. Immer wieder versuche ich neue, Toskana zB lieb ich. Bei dem Sylter Rezept scheint mir im Brotaroma zu viel Wasser zu stecken. Kann es sein, dass es 100 g Wasser sein sollten? Der Teig bei mir war nach exaktem Einhalten der Angaben viel zu weich (im Hauptteig habe ich 300g Wasser verwendet, und das war noch zu viel). Heraus kam ein Fladen.
Über deine Einschätzung würde ich mich freuen.
Herzliche Grüße
Manuela
Antwort erstellen
Dietmar Kappl
Hallo Manuela,
nei des passt 😉
– getrocknetes Restbrot immer 1:3 bis 1:4 ansetzten
– weiches Restbrot immer 1:2 ansetzten
Wenn dir dein Restbrot zu flüssig erscheint, dann reduziere einfach die Wassermenge ein klein wenig oder ziehe es beim Hauptteig ab.
Lg. Dietmar
Antwort erstellen
Ina Müller
Lieber Dietmar, ich habe sehr lange nichts mehr gepostet, war aber aufmerksame Mitleserin und habe selbstverständlich auch dein Buch am Erscheinungstag bekommen 😍 ich liebe es.
Heute habe ich dein Rezept vom Sylter Weißbrot nachgebacken ,habe allerdings den Cuvee Sauerteig in der 2.Stufe mit Weizen VK und im Hauptteig die Hälfte des Weizenmehls ausgetauscht in T 80.
Den fertigen Teig habe ich über Nacht auf Weizenkeime gelegt, heute morgen noch einmal vorsichtig zusammengeklappt, sonst wäre das Blech voll gewesen 😉 es sieht wunderschön aus und riecht sooo toll
Ich bin wahnsinnig auf den Anschnitt gespannt…Foto folgt.
Tausend Dank für deine unglaublichen Rezepte und viele liebe Grüße aus dem Münsterland
Ina
Antwort erstellen
Dietmar Kappl
Hallo Ina,
alles richtig gemacht und der Geschmack wird dir sicher gefallen 🙂
Viel Spaß beim weiteren Nachbacken 😉
Lg. Dietmar
Antwort erstellen
Volkmar Pö
Vor drei Wochen war ich in Hamburg bei Gaues frühstücken, ohne zu wissen das es sich dort um dieses Brot hier handelte. Mir blieb auf jeden Fall die krachende Kruste in Erinnerung.
Später entdeckte ich hier nun das Rezept dafür und konnte es heute ausprobieren. Ich habe im HT 300g Wasser verwendet und die Gare im Kühlschrank betrug 14h .
Nach Ende der Backzeit war die gewünschte Bräune noch nicht erreicht. Das hab ich dann zum Schluss mit Ofen auf Vollgas und abgekippter Ofentür noch ganz gut hinbekommen. Vielen Dank fürs Rezept
Antwort erstellen
Dietmar Kappl
Hallo Volkmar,
boa das Rezept ist nur eine Anlehnung an das seine 😉
Finde dein Brot echt klasse und wenn du es dunkler möchtest, bäckst du das nächste mal bei 240-245°C durch.
Mir gefällt aber deines schon mehr 🙂
Lg. Dietmar
Antwort erstellen
Tim Erlewein
Hallo Dietmar,
das Rezept kostet Nerven 😉 Habe 75g Ruchmehl dazugegeben, da mir der Teig zu weich war. Bei jeden Falten wurden die Bedenken größer. Beim Einschießen war dann Fladenbrot-Alarm angesagt… Aber 45 Minuten später war das Ergebnis wirklich ansehnlich. Geschmack und Textur sind super.
Bin gespannt auf dein Buch, Vorbestellt ist es.
Gruß Tim
Antwort erstellen
Dietmar Kappl
Tim das Brot sieht doch einwandfrei aus 🙂 🙂
Antwort erstellen
Tim Erlewein
Und hier noch die Krume:
Antwort erstellen
Dietmar Kappl
Was will man mehr 🙂 🙂
Antwort erstellen
Volkmar
Hallo, Dietmar,
ich habe mich dem Monster gestellt und den Drachen erschlagen. Eclats sind schon was Feines. Hätte nicht gedacht, dass dieses Riesenteil was wird. Aber es wurde.
Tolles Rezept, wie immer. Anstelle von Weizen 550 habe ich Lombardia genommen, das hat das Wasser “gesoffen” wie ein Alki. Dazu noch 20g Roggenaromastück.
Liebe Grüße,
Volkmar
Antwort erstellen
Dietmar Kappl
Boa ich liebe solche Brote – MEGA Optik und brutal im Geschmack 🙂 🙂
Antwort erstellen
volkmar
Hier noch die Krume.
Antwort erstellen
Dietmar Kappl
Genau so und ned anders 😉
Antwort erstellen
Kommentar erstellen