Topfenbrot

Genau zum Frühlingsbeginn habe ich ein saftiges Topfenbrot entworfen. Bei diesem Rezept kann man sich wieder einmal voll austoben! Am Vortag werden Pate Fêrmentêe, Sauerteig und Quellstück angesetzt. Im nachhinein ist mir die Idee gekommen, man könnte von diesem Teig nur ein Brot formen. Aus dem restlichen Teig macht man einen Teigstrang, und teilt diesen mit einer Spachtel in gleich große Stücke. Die Teigstücke rustikal schleifen (siehe Video) und mit dem Schluss nach unten auf die Gare stellen. Vor dem Backen mit Wasser besprühen und mit groben Salz bestreuen.

Und nun zum Teig:

In das Quellstück kommt alles rein, was die Vorratskammer hergibt zb. : Sonnenblumen, Haferflocken, Sesam Leinsamen, Soja und div. grobe Schrote. Das Verhältnis Wasser und Saaten 1:1.

Statt Brotgewürz kamen frische Kräuter zum Einsatz. Petersilie und Schnittlauch waren meine zwei Gräser die gemäht und geschnitten wurden.  Wer einen Brotklee als Gewürz besitzt, kann auch diesen noch hinzufügen, jedoch Vorsicht beim dosieren, den der Geschmack ist sehr intensiv.

Rezept für 2,34kg Teig   3Stk/ ca. 800g

Quellstück:

  • 90g Saaten (Leinsamen, Sesam und Soja)
  • 90g Wasser 45°C
  • 16g Salz

Sauerteig:

  •    15g Anstellgut
  • 200g Roggenmehl / 960
  • 160g Wasser

Stehzeit 18 Stunden bei 30°C

Pate Fêrmentêe:

  • 300g Wasser
  • 450g Weizenmehl /700
  •    10g Hefe
  •    10g Salz

Anleitung siehe hier!

Teig:

  • 20og Quellstück
  • 375g reifer Sauerteig
  • 770g Pâte Fermentêe
  • 400g Weizenmehl /700 (kann auch Type 1600 sein)
  • 180g Roggenmehl
  • 200g Topfen
  • 200g Wasser
  •    10g Hefe
  •        + Kräuter nach belieben

Der Teig wird 8 Minuten langsam gemischt und anschließend 2-3 Minuten schnell. Nur so lange am schnellen Gang kneten, bis er sich vom Kesselrand zu lösen beginnt. Nach dem Kneten in einer Wanne 40 Minuten zugedeckt reifen lassen (bei 20 Minuten 1x falten).

Auswiegen, „locker“ rundwirken und zu Striezel formen. Mit Schluss nach oben in Gärkörben auf die Gare stellen. (Man kann auch einen runden Laib als Form wählen)

Bei 3/4 Gare aufschlagen, mit einem scharfen Messer schneiden und mit Schwaden  bei 250°C backen. Nach etwa 5 Minuten den Ofen auf 200°C zurückschalten und kräftig ausbacken.

 

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  1. Nicole Waßer

    Lieber Dietmar
    Heute war das Topfenbrot dran…
    Ich habe zwei Dinge geändert und dazu dann auch gleich noch ein paar Fragen.
    1. Den Pate fermentee mit 10g Hefe anzusetzen hab ich mich nicht getraut. Hab nur 5g genommen.
    2. Roggensauer bei 30°C für 18 Stunden, das macht mein Roggensauer nicht mit.
    Also hab ich ihn mit 35°C warmen Wasser angesetzt. Für 4 Stunden bei 30°C anspringen lassen. Den gut aufgegangenen Sauerteig dann für 11,5 Stunden, bei ca. 6°C, in den Kühlschrank gestellt und für noch mal ca. 1,5 Stunden bei Raumtemperatur akklimatisieren lassen.

    Der Brotgeschmack ist tiptop, also war diese Vorgehensweise gar nicht so schlecht, oder gibt es eine bessere Lösung?
    Hätten die Brote mehr Gare gebraucht, oder hab ich sie falsch geschnitten?
    Oder beides?
    An der Kruste möchte ich heute aber nicht wirklich rum nörgeln, weil ich solche Krusten eigentlich ganz besonders mag.
    Aber wissen würde ich es schon gerne.
    Das erste Brot ist mit Weizen 1050 im Hauptteig gebacken.
    Das große Loch, ist das ein Wirkfehler?
    Schon mal vielen Dank.
    Grüße, Nicole

    • Nicole Waßer

      Das zweite Brot mit Weizen 550 im Hauptteig und ohne Loch

    • Hallo Nicole,
      die Krume sieht SUPER aus und wenn es deinen Geschmack genau trifft dann lass die Rezeptur so 🙂
      Der seitliche Riss in der Krume liegt wahrscheinlich in der Aufarbeitung.

      Das Brot hätte wahrscheinlich noch 10-15 Minuten Gare vertragen 😉
      (aber ich finde das Brot so schon klasse!!)

      Lg. Dietmar

      • Nicole Waßer

        Hallo Dietmar,
        erstmal ein DICKES Dankeschön 😃.
        Noch eine grundlegende Frage, kann man einen Sauerteig generell so führen ? Also wenn es mit der Reifezeit dann besser hinkommt ihn ein paar Stunden im Kühlschrank reifen lassen ?
        Weißt du, mein Sauerteig ist nämlich momentan so aktiv, dass er sehr schnell reift. Da wäre das echt eine Hilfe.
        Grüße, Nicole

      • Hallo Nicole,
        zur Not kann dieser schon mal im Kühlschrank geparkt werden!
        Dies sollte aber nicht zur Regel werden – bei Roggenmischbroten oder reinen Roggenbroten empfehle ich diese Methode nicht wirklich. Bei dieser Methode kann die gewünschte Teigtemperatur nicht erreicht werden – der kalte Sauerteig verhunzt dir die ganze Teigtemperatur! Nur machbar wenn der Sauerteig als Geschmackliche Beigabe dient – so wie im Topfbrot!

        Wenn dein Sauerteig sehr aktiv ist, dann solltest du einfach die Anstellgutmenge reduzieren 😉

        Lg. Dietmar

      • Nicole Waßer

        Okay, dann versuche ich das mit der Anstellgutmenge in den Griff zu kriegen.
        An die Teigtemperatur hab ich ehrlich gesagt gar nicht gedacht.
        Bin halt noch Anfänger 🙃
        Danke und Grüße

  2. Hubert v. Thailand

    Gruess dich, Dietmar,
    bei deinen Broten eine Rangliste zu erstellen, waere eine grobe Ungerechtigkeit, aber das Topfenbrot rangiert schon ganz oben – das ist einfach fantastisch! Das Rezept habe ich in die Bestandteile zerlegt und von den Mehlmengen her neu zusammen gebaut, es hat perfekt funktioniert. Da backe ich als Oesterreicher in Thailand ein Topfenbrot, Weizenmehl und Sauerrahm aus Thailand, Roggenmehl aus Australien, „cream cheese“ (Topfen😏), es ist eher ein Frischkaese, aus Neuseeland – „Multi-Kulti“, aber Lob von allen Seiten!
    Wieder einmal vielen Dank fuer das tolle Rezept

    Hubert

    • Hallo Hubert,
      du machst mich fertig – deine Brote sind ja jetzt der reinste Kracher 🙂 🙂

      Lg. Dietmar

      • Hubert v. Thailand

        🤩Dieses Lob lasse ich mir jetzt als Wandspruch sticken😉!
        Es war eine „wilde Mischung“, die mir aber voll auf gegangen ist. 20% weniger TE, und damit das Brot nicht wieder so dunkel wird, habe ich bereits beim Sauerteig 60g 700er WM dazu gemischt, im Hauptteig nur 100g RM und den Rest durch 700er und VWM ersetzt…. geschrotete Sonnenblumen- und Kuerbiskerne sowie hellen Sesam dazu + klassisches Brotgewuerz,15g. Wie immer habe ich mir alles notiert, sonst haette ich die Tueftlerei beim naechsten Mal ja wieder. Schoen langsam muss ich meine Zettelwirtschaft einmal ins Reine schreiben…

        Danke dir!
        Hubert

  3. Stefan31470

    Und hier der Anschnitt.
    Gruß Stefan (31470)

  4. Stefan31470

    Ich habe uns einmal dieses schöne Topfenbrot gegönnt, obwohl es hier weder 20%igen Quark (sondern nur fromage blanc 8% mit etwas crème de Bresse AOP 11%) gibt – geschweige denn Topfen. Das sagt mir allerdings, dass es relativ gleichgültig ist, welchen Quark, Quarkersatz oder Joghurt man verwendet. Heraus kommt immer ein gutes Brot. Es ist wirklich toll geworden: Krachende Kruste, weiche, luftige Krume, sehr aromatisch, obwohl ich nur Sonnenblumen- und Kürbiskerne sowie braunen Sesam, aber keine Kräuter hinzugefügt habe. Von den Körnern würde ich das nächste Mal sogar die doppelte Menge nehmen. Dabei ist der Teig absolut pflegeleicht: Da ich zwei Brote nacheinander backen musste, weil sie nicht zusammen in den Backofen passten haute es mit der Stückgare (einmal bei 32° im BO, das zweite Brot die gesamte Wartezeit bei Raumtemperatur) vorzüglich hin. Vielen Dank für das wunderbare Rezept !

    Beste Grüße
    Stefan (31470)

  5. Petra C.

    Lieber Dietmar,
    zunächst ein großes DANKE! für dieses tolle Rezept. Ich habe sogar hier im Bio-Laden bayrischen Topfen bekommen – wer meint, Topfen sei gleich Quark, der irrt. Also der Topfen ist der absolute Porsche unter den Quark-Angeboten. – Sehr edel!
    Ich habe auch an dieses Brot selbstvermahlenen Waldstaudenroggen gegeben anstelle des 960-er Roggens. Perfekt! Ein Brot der Superlative. Ich werde es immer wieder backen.
    Petra C.

  6. Claudia

    Hallo!
    Würde dieses Brot auch mit Joghurt statt mit Topfen funktionieren? Und wenn ich Brotgewürz oder Restbrot statt der Kräuter verwenden möchte, welche Menge würdest du empfehlen?
    Bzgl Dinkel statt Weizen hab ich in den Kommentaren schon gelesen, nur beim Kochstück bin ich unsicher: ersetze ich damit das (den?) Pate Fermentee? Oder zusätzlich noch (4 Vorteige??), mit wie viel Dinkelmehl?
    DANKE, dass du immer so geduldig alle Fragen beantwortest!

    • Hallo Claudia,
      klar kannst du auch statt Topfen Joghurt verwenden. Welche Menge du an Kräutern verwendest, kommt auf die Qualität der Kräuter an – für mich gilt immer die goldene Regel „weniger ist mehr“! Gib beim ersten mal etwas weniger in den Teig und sollte dir das Aroma zu schwach sein, kannst du es beim nächsten mal erhöhen 😉
      Kochstück ist zur Frischhaltung und ersetzt nicht den Pate Fermentee (dieser ist für Geschmack und Aroma).

      Wenn du wenig bis gar keine Erfahrung mit Dinkel hast, tausche zu Beginn erst mal die hälfte durch Dinkel aus. Der Teig ist durch den Austausch noch immer super zum Verarbeiten).

      Lg. Dietmar

      • Claudia

        Ich hab das Brot mit 10g Brotgewürz gebacken, aber bei nächsten Mal werd ich noch ein wenig mehr nehmen. Körndl waren mir auch eher zu wenig drin – kann man hier auch beliebig mehr nehmen?
        Noch mal zum Verständnis: Ich mach das Brot zB mit 200g Dinkelmehl -> Kochstück und nehm im Hauptteig dann auch 200g Dinkelmehl. Funktioniert der Pate Fermentee auch genauso mit Dinkelmehhl oder mus ich da auch was anpassen?
        Danke für deine Hilfe!

      • Hallo Claudia,
        Brotgewürz und Körndl kannst du nach belieben erhöhen 😉
        Auf der Pate Fermentee funktioniert mit Dinkel.
        Lg. Dietmar

  7. Peter

    Hallo Dietmar,

    ich habe mit der Topfenmenge und dem Saatenquellstück auf der Basis meines 650 iger Brotrezeptes ein Brotz abgebacken.
    Pate Fêrmentêe auf die Hälfte reduziert. Der Teig ließ sich sehr gut bearbeiten
    Die Krume war wie Watte. Eindeutig dem Topfen(Quark) zuordbar. Es ist folglich eine Qualitätserweiterung für ähnliche weizenlastige Brote.

    LG Peter

  8. Peter

    Nach mühevollem Studium der bayrischen und ösi-Vokabeln habe ich das Topfenbrot gebacken. Durch das Saatenquellstück und den Topfen(Quark für normal Gemanskys) ein einzigartiger herrlicher Geschmack.
    Pâte Fermentêe und Sauerteig werde ich aber mengenmäßig verschieben, vielleicht reduzieren und mit dem Hauptteig verrechnen. Der Teig bekam kaum Bindung und ließ sich auch auf dem Ketextuch schwer beherrschen, Durch kalte Gare habe ich das TB aber noch gut in den BO bekommen.

    Ein herrliches Brot (mit Schwiegermuttercharakter)!

    LG Peter

  9. Sabine

    Hallo Dietmar,

    Dieses Rezept ist eine Wucht, nachdem ich bei den vorherigen Versuchen, die Teige wohl zu flüssig hatte, sass ich ganz fasziniert vor dem Backofen. Habe auch festgestellt, es ist besser nur ein Blech im Ofen zu haben, sonst klappt es mit der Temperatur nicht so. Wirst du auch in den kommenden Monaten wieder Backkurse geben?
    Herzliche Grüsse,
    Sabine

    • Hallo Sabine,
      im Herbst kommen die neuen Termine für die Backkurse 2018 😉
      (wenn es möglich ist kommt vielleicht noch heuer ein Zusatztermin!)
      Lg. Dietmar

      • Sabine

        Hallo Dietmar,

        Super, da freue ich mich schon, bis dahin werde ich munter weiter mit deinen tollen Rezepten üben.
        Herzliche Grüsse,
        Sabine

  10. Kathrin

    Hallo Dietmar!
    Ist es egal welchem Topfen ich verwende?
    Hab noch 10%igen da.
    Danke
    Kathrin

  11. Markus Kürrer

    Hallo Dietmar!

    Und schon ist das nächste Brot im Ofen.

    Herrlich dieser Duft.
    Lg

  12. Luiza

    Hallo Dietmar,
    Dieses Brot ist so was von koestlich, dass ich es heute zum wiederholten Male nachbacken moechte. Es bleibt was ganz besonderes, da ich gar nicht so leicht an Topfen rankomme.

    Was muss ich denn beachten, wenn ich statt 3 Laiben aus der oben angegebenen Teigmenge 3 Laibe herstelle, und zwar mit langer, kalter Stueckgare?
    Oben las ich schon halbieren des Vorteiges. Wird gemacht.
    Wie sollte ich die Backtemperatur bei groesserer Teigeinlage aendern?
    Wie lange die kalte Stueckgare?

    Mit herzlichem Dank, Luiza

    • Luiza

      Uups, Korrektur: Soll heissen, ich moechte 2 Laibe backen. LG

    • Hallo Luzia,
      du brauchst gar nichts zu verändern außer die verlängerte Backzeit. Je größer die Teigeinlage, desto länger muss das Brot gebacken werden.
      Die Stückgare bleibt die selbe (du solltest aber den Teig eventuell ein paar Minuten früher aufarbeiten – durch die größere Teigeinlage dauert das runterkühlen der Teigtemperatur etwas länger und kann rasch zu einer ÜBERGARE führen!).
      Lg. Dietmar

  13. Brotbackmama

    Hallo Didi,

    Wenn ich dieses Brot mit Langzeitführung im Kühlschrank (circa 6 Stunden) machen möchte, sollte ich dann schon die Vorteig Menge verringern? Und wenn ja, um wieviel?

    Danke für deinen fachmännischen Rat!

    Liebe Grüße aus Hofkirchen
    Michaela

  14. Elisabeth

    Hallo Dietmar,

    danke für deinen tollen Blog und deine guten Rezepte. Ich habe gestern das Topfenbrot ausprobiert. Dabei habe ich 2 Laibe und Kleinbrot gemacht. Das Kleinbrot habe ich wie Wachauer geschliffen und 5 Minuten mit Schwaden bei 230 °C und 15 Minuten ohne Schwaden bei 200 °C Ober-/Unterhitze (davon die letzten 5 Minuten mit leicht geöffnetem Backrohr) gebacken. Leider haben sie überhaupt keine Farbe bekommen und wurden auch nicht knusprig. Was muss ich hier anders machen? Die Laibe wurden super und waren auch heute noch sehr saftig :-).
    Was muss ich beachten, wenn ich dieses Rezept mit Dinkel- statt mit Weizenmehl backen möchte?

    Schöne Grüße,
    Elisabeth

    • Hallo Elisabeth,
      deine Backhitze war zu gering!
      Bei Kleingebäck kannst du durchgehend mit 240°C backen (Ofen NICHT zurückschalten!!).
      Sollte bei Kleingebäck die Krustenfarbe gegen Ende der Backzeit zu schwach sein, kann man kurz auf Heißluft schalten (VORSICHT: rasche Krustenfärbung).

      Wenn du das Rezept auf Dinkel umstellen möchtest, sollte ein Kochstück für die Frischhaltung mit eingebaut werden. Auch die Knetzeit muss verkürzt werden, da ansonsten eine Überknetung stattfindet 😉

      Lg. Dietmar

  15. Swenja

    Hallo Dietmar,

    mein erster Versuch und oberlecker! Danke! Die Kinder werden es lieben!

    LG
    Swenja

  16. Claudia

    Hallo Dietmar! Ich wollte fragen wodurch ich die Saaten ersetzen kann – Haferflocken? Meine Kleine darf sie noch nicht essen, liebt aber Brot 🙂
    Schönen Tag noch, Claudia

    • Hallo Claudia,
      du kannst diese komplett weglassen (aber dafür die Schüttwassermenge anpassen / leicht erhöhen!!)
      oder:
      Weizenschrot, Roggenschrot, Kleie, Chiasamen,…
      Lg. Dietmar

      • Claudia

        Danke!
        Ich habe mich für eine Dreiermischung (Chia, Durumgrieß & zarte Haferflocken) entschieden und bin vom Brot begeistert – so wie die Kinder 🙂 die Krume ist genau wie sie sie lieben – weich, fluffig und saftig! Die Familie dankt!

  17. Petra

    Hallo!
    Hab gestern zum 1. Mal ein Rezept von dieser Seite nachgebacken und muss sagen, fürs 1. Mal bin ich zufrieden. Das Topfenbrot hatte einen tollen Ofentrieb, war leicht zu wirken/Formen, sieht gut aus und schmeckt hervorragend. Die Krume hat noch Luft nach oben, aber das wird schon noch! Danke für diesen tollen Blog!

    • Hallo Petra,
      die Krume verändert sich sehr schnell, wenn du die Schwadengabe erhöhst/ etwas verlängerst!
      Durch eine längere und höhere Schwadenmenge beleibt die Kruste länger weich – dadurch kann sich auch die Krume lockerer entwickeln 😉
      Lg. Dietmar

  18. Jogi

    Gare.

    Hallo und danke für die tollen Rezepte.
    Hasst Du einen link zu infos zur Gare.
    Bilder oder eine wie erkennen ich den grad der gare Hilfe ware supi!
    Danke.
    Jogi.

  19. Hallo Dietmar,
    ergänzende Frage: welche Type soll das Roggenmehl haben?
    Vielen Dank und Grüße
    Inke

  20. Danke 🙂 Ich werde es dieses Wochenende versuchen.

  21. Guten tag, zuerst möchte ich Ihnen komplimentieren mit Ihrer schönen Website! Ich habe einige Fragen bezüglich Ihre Rezepten. Wann Sie sprichen von Hefe, meinen Sie dann frische Hefe oder trockne Hefe? In diesem Rezept muss mann das Brot in einem Topf backen, kann es aber auch auf einen Pizzastein im Ofen oder verliert man dann das saftige? P.s. ich bin Holländisch also Entschuldigung für die Fehler im Grammatik 🙂

    • Hallo Marjolein,
      ich verwende immer frische Hefe (der Trieb ist einfach besser)!
      Natürlich kannst du auf dieses Rezept auf dem Pizzastein backen! „Schwaden nicht vergessen“, den bei Topfbroten entwickelt sich im Topf der Schwaden von selbst.
      Lg. Dietmar

  22. Hallöchen,
    ein super schöner Blog mit vielen tollen Rezepten und geballtes Wissen.
    Ich bin zwar mehr ein Vollkornfreak aber dieses Topfenbrot werde ich nachbacken.
    Herzlichst
    Ute

  23. Hab s heute gebacken und wurde nicht enttäuscht,super saftige Krume und elastisch,
    so wie ich das mag. Allerdings habe ich für den Fermentteig 5 g Hefe genommen,beim nächsten mal gehe ich auf 2-3g runter.DANKESCHÖN.

  24. So, hat mit Dinkelmehl auch super geklappt – sagen wir besser „hätte“, wenn ich nicht vergessen hätte, nach dem Frankfurter Kranz den Backstein wieder in den Ofen zu wuchten. War alles gut -außer Ofentrieb. Schmeckt aber in der flacheren Variante genau so gut. Habe 50 g weniger Wasser eingesetzt.
    LG Hanne

  25. @ Dietmar: danke 🙂 aber wie? immer noch nix da, aber ganz ehrlich ich hab’s vor ner Woche zur Post geschleppt *geschwort* … aber die meinten schon 1-3 Werktage bis es in Ö ist und dann könnte es bis zu einer Woche dauern 🙁 Nicht dass sich so nen Paketfuzzi die leckere Marmelade selbst einverleibt hat – bei Dir lecker Brot gekauft & dann im Auto… nene das malen wir uns jetzt nicht aus!

  26. @ Dietmar: hab’s nachgebacken 🙂 guckste hier ..http://www.kaffee-netz.de/ich-unbedingt-noch-sagen-wollte/41596-brotbacken-246.html#post954204 …. jaja musste leider etwas von Deinen Vorgaben abweichen 😉 nimms mir nicht krumm ..

  27. Was man nicht im Kopf hat ….
    Wollte doch noch fragen(wegen der Weizenverweigerer in meinem Umfeld), wie ich beim Einsatz von Dinkelmehl 630 statt Weizen die Wassermenge anpassen muss.
    LG
    Hanne

    • Hallo Reiki,
      natürlich kannst du statt Weizenmehl auch Dinkelmehl verwenden, du musst dir aber etwas Wasser zurückbehalten und bei Bedarf schluckweise nachschütten. Vorsicht, Knetzeit verkürzen!
      Lg.

  28. Ja, wirklich klasse Brot, bin pappsatt! Wenn ich in diesem Temp weiteresse, kann ich morgen abend schon mit den Vorbereitungen fürs Ausgehobene anfangen.
    Vielen Dank für das tolle Rezept und LG
    Hanne

  29. Brot ist fertig und schon fast aufgegessen! Super Geschmack! Danke u.
    lg SAM

  30. Hallo!

    da bekomm ich schon einen Appettit auf ein Reichl Brot 🙂

    Tolle Seite!!!

  31. Ich kann mich den anderen nur anschließen. Dein Tempo ist atemberaubend und alle Brote verlockend. Neben meiner Heizung stehen doch gerade erst drei Gärkörbchen mit „Speck-Kohlbrot“ ohne Speck. Habe schon eins davon einer Freundin aufgedrängt, muss sie halt zwei nehmen. Dann kann ich das Topfenbrot schneller nachbacken.
    Liebe Grüße
    Hanne

  32. Dietmar, Du machst mich alle. Wie lange willst Du diese Schlagzahl hochhalten?

  33. Super,werde ich machen,nur die Hefe werde ich auf ein Minimum reduzieren im Hautteig.

  34. Hallo,können Sie mir die Krume beschreiben ?, ist sie feucht und saftig oder eher trocken? Weil ich mag Brot mit saftiger und feuchter Krume.Herzlichst Olesja.

  35. @ Dietmar: ja ich weiß sooooo viele Faktoren 🙂 aber nur so ein ganz wirklich nur ganz ungefähres Zeitfenster *ganzaberauchganzliebguck* 😉

  36. Menno Dietmar, Du kannst doch nicht schon wieder so nen tolles Rezept raushauen, wann soll ich das denn alles nachbacken 🙂 Sehr schönes Brot.
    Striezel heißt länglich oder?
    Und eine etwas blöde Frage, wie lange dauert ungefähr die Endgare, damit tu ich mich immer noch etwas schwer und würde mich über eine kleine Orientierungshilfe in Deinen Rezepten freuen *schäm*
    Aktuell heizt hier der Ofen für Dein Pain de Campagne, das ich todesmutig 😉 gestern versucht habe zum Batard zu formen, mal sehen, was das werden wird *lach* Und erstmals muss ich feststellen, ich glaub mir fehlt ne Kippdiele – weiß nicht so ganz, wie ich die Batards nun unfallfrei aus dem Bäckerleinen auf den Schieber kriegen soll 😉 Schönes Wochenende. Herzlichst Nadja

    • Hallo Naddi,
      Striezel sind länglich 🙂
      Die Endgare ist schwierig weil:
      – Teigtemperperatur
      – wie aktiv ist der Sauerteig
      – Hefemenge
      – Raumtemperatur
      – …
      leider gibt es zuviel Faktoren um eine Endgare zu bestimmen.
      Und jetzt weiß ich, wie ich meine Schuld bei dir begleiche!
      Lg.

  37. Hallo Dietmar!
    Hast Dich wieder ausgetobt! Schaut super aus. Ich glaub den Teig werde ich Heute noch ansetzen!
    Gl Sam

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